Nachgefragt: Karo Krämer
BTR: Karo Krämer, was hat Sie zum Theater gebracht?
Karo Krämer: Der Zufall. Mit 14 wollte ich eigentlich Fußball spielen, aber ich habe mich in dem Verein nicht wohlgefühlt. Dann hat mich meine ehemalige Horterzieherin, die zu der Zeit eine Ausbildung zur Theaterpädagogin machte, gefragt, ob ich in ihrem Jugendclub dabei sein will, und da bin ich geblieben. Mit der Zeit ist mir dann klar geworden, dass ich in der Theaterwelt auch arbeiten will.
Haben Sie bereits andere Ausbildungen absolviert und (Berufs-)Erfahrungen gesammelt, und wie sind Sie ans Stadttheater Fürth gekommen?
Ich habe in Gießen „Angewandte Theaterwissenschaft“ studiert, weil ich die Möglichkeit toll fand, viele Bereiche am Theater kennenlernen und ausprobieren zu können. Ich hatte die Hoffnung, danach zu wissen, wohin ich am Theater will. Danach arbeitete ich in verschiedenen Positionen, vor allem im Bühnenbild, aber auch als Regieassistenz. Nachdem ich selbst lange im Jugendclub gespielt hatte, fing ich an, diesen mitzuleiten. Diese Arbeit hat mich immer sehr bereichert. Ich studierte auch ein Semester lang „Theater, Forschung, Vermittlung“ in Erlangen. Am Ende hat die Liebe zum Licht gewonnen. Ich wollte ...
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BTR Ausgabe 2 2026
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 71
von Julia Röseler
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Der Künstler Petrit Halilaj wurde 1986 in Runik (Kosovo) geboren und musste von dort wegen des Kriegs (1998–1999) mit seinen Eltern fliehen. Als 13-Jähriger landete er in einem Flüchtlingslager, wo er begann, seine traumatischen Erlebnisse mithilfe von Buntstiften zu verarbeiten. Inzwischen lebt er hauptsächlich in Berlin, seine Werke werden international gezeigt,...
