Moderne Theaterbauten 1960 bis 2020
Die meisten mögen es, manche finden es seltsam: Das rechtwinklige markante blaue Bauwerk des französischen Architekten Jean Nouvel, 2009 eröffnet, wurde mitten in eine Brache gesetzt. Für das dänische Rundfunkorchester gebaut, hatte das Haus keinen leichten Start. Die Kosten waren doppelt so hoch wie geplant, organisatorisch gab es ein großes Durcheinander. Das vielseitige Programm hat die Kopenhagener Konzertbesucher jetzt überzeugt. Der Bau hat zu neuen Aktivitäten angeregt.
Als Christian Nissen 1994 seinen Posten als Generaldirektor von Dänemarks Rundfunk – kurz DR genannt – annahm, war Multimedia DAS Modewort in Medienkreisen. Mit dem Aufkommen des Internets sollte der DR wie alle anderen Medien eine Internetplattform schaffen. Journalisten oder Abteilungen, die entweder für Radio oder Fernsehen, die auf hohe Einschaltquoten abzielen, arbeiteten – bei einer scharfen Trennung der beiden –, würden sich bald neu organisieren müssen, um Inhalte für alle drei Plattformen liefern zu können. Eine Arbeitsgruppe, die von Nissen eingerichtet wurde, kam zu dem Schluss, dass größere technologische Investitionen nötig seien und dass die bestehenden Produktionseinrichtungen des DR bzw. das ...
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BTR Ausgabe 6 2018
Rubrik: Thema: Bau & Betrieb, Seite 54
von Allan Xenius Grige
Liebe Leserin, lieber Leser,
mit dem Jahreswechsel gibt es auch bei der BTR Veränderungen. Karin Winkelsesser, seit zwei Jahrzehnten Redakteurin der Zeitschrift, zieht sich aus dem „Alltagsgeschäft“ zurück und wird Mitherausgeberin der BTR. Ihr gilt mein herzlicher Dank für die über alle Jahre hin produktive und persönlich immer vertrauensvolle Zusammenarbeit.
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When new artistic director Adolphe Binder’s contract was terminated without notice in July, the process of renewal that had begun at the internationally renowned Tanztheater Wuppertal, founded by Pina Bausch, seemed to stagnate. But two new pieces created in 2018 on Binder’s initiative, ‘Since She’ and ‘Neues Stück II’, have contributed some fresh aesthetic and...
Zwei Aufführungen in zwei Städten, die so tun, als wären sie eine: Kay Voges’ Inszenierung „Die Parallelwelt“ fürs Berliner Ensemble und das Schauspiel Dortmund ist ein groß angelegtes Experiment zur im Programmheft so formulierten Frage: „Welche Möglichkeiten und Verpflichtungen eröffnet der digitale Raum dem Theater?“ Unsere Autorin hat die Inszenierung im...
