Theater als technologisches Ensemble

Der 14. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft

Vom 8. bis zum 11. November fand sich die Gesellschaft für Theaterwissenschaft zu ihrem alle zwei Jahre stattfindenden Kongress zusammen. Zahlreiche Vorträge aus Wissenschaft, Kunst und Theater waren an 17 Kulturorten in Düsseldorf zu hören und zu erleben. Das diesjährige Thema, „Theater und Technik“, machte unsere Autorin neugierig. Besonders interessant war ein Fokus auf den Zirkus und seine Geschichte. Ein Blick durchs Schlüsselloch auf einen großen und anspruchsvollen Kongress. 

Theater und Technik, das ist das Kernthema der Bühnentechnischen Rundschau.

Die Theaterwissenschaftliche Gesellschaft hatte in diesem Jahr ebenfalls „Theater und Technik“ zu ihrem Leitthema für vier Tage voller Vorträge, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Installationen und Performances gewählt. Alle zwei Jahre bietet der Kongress aktuellen Fragestellungen, Forschungen und Impulsen rund um die Theaterwissenschaft im deutschsprachigem Raum ein Forum. Geforscht wird häufig interdisziplinär. So wurde in diesem Jahr die Frage nach dem Verhältnis von Theater und Technik, nach der technischen Bedingtheit des Theaters, nach dem Theater als „technologisches Ensemble“, nach seinen Produktions-, Hervorbringungs- ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 6 2018
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 84
von Antje Grajetzky

Weitere Beiträge
„Gemeinsam ist man stärker“

Seit 2007 leitet der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Berndt Schmidt den Friedrichstadt-Palast, er hat einem der weltweit größten Revuetheater zu internationalem Ruf verholfen. Die neueste Revue, „VIVID“, erfreut sich großer Nachfrage. Menschen mit fremdenfeindlicher und rassistischer Gesinnung will er nicht in seinem Haus sehen, er hat sich früh gegen die...

Spiel in zwei Häusern – mehr als Skype-Theater

Zwei Aufführungen in zwei Städten, die so tun, als wären sie eine: Kay Voges’ Inszenierung „Die Parallelwelt“ fürs Berliner Ensemble und das Schauspiel Dortmund ist ein groß angelegtes Experiment zur im Programmheft so formulierten Frage: „Welche Möglichkeiten und Verpflichtungen eröffnet der digitale Raum dem Theater?“ Unsere Autorin hat die Inszenierung im...

Vorbereiten auf Führungsaufgaben

Führungskräfte sollen Veranstaltungen ganzheitlich planen, ihre Wirkung bewerten und Mitarbeiter zielorientiert führen können. Diese Kompetenzen vermittelt der neue Masterstudiengang „Strategische Live Kommunikation“ an der Technischen Hochschule Mittelhessen und baut dabei auf den bereits bestehenden Bachelorstudiengang „Eventmanagement und -technik“ auf. 

Was...