Kultur im Zentrum – neu belebt

Am 28. April wurde der Dresdner Kulturpalast nach dreijährigem Umbau mit einer erweiterten Nutzung und neuem Innenleben der Bevölkerung zurückgegeben. Einst Ikone modernistischer Architektur in der DDR, kann er seine Rolle als kulturelles Zentrum mit einem Konzertsaal, der neuen Zentralbibliothek sowie dem Kabarett Die Herkuleskeule jetzt neu füllen. Publikum, Politik und Presse zeigten sich begeistert.

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Hell leuchtet der Kulturpalast von Weitem. Der Quader sticht deutlich heraus aus dem historischen Stadtzentrum, das nach und nach im alten Stil rekonstruiert wird. Die Einladung zur Pressekonferenz führt in das obere Foyer. Der Blick öffnet sich zu allen Seiten auf die Stadt. Der Oberbürgermeister Dirk Hilbert verweist stolz auf die kulturelle Ausrichtung Dresdens.

Welche Stadt eröffnet schon im Zeitraum von nicht einmal sechs Monaten drei neue Veranstaltungsorte? Mit dem Kraftwerk und jetzt dem Kulturpalast hat sich das kulturelle Angebot der Stadt deutlich erweitert. Vor allem aber haben sich die Bedingungen für Künstler und Publikum deutlich verbessert. Die Dresdner Philharmonie, neuer Hausherr des Konzertsaals, zeigte sich, wie Chefdirigent Michael Sanderling berichtet, bei den ersten Proben begeistert und voller Emotionen: „Manche Musiker hatten Tränen in den Augen und konnten kaum spielen.“ Ebenso glücklich ist der Direktor der Städtischen Bibliotheken, Prof. Arend Flemming: Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte und jetzt erst wieder erstandene Zentralbibliothek kann mit einem Bestand von 300.000 Büchern und Medien und langen Öffnungszeiten einladen. Auch der Leiter des ...

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BTR Sonderband 2017
Rubrik: Thema: Neu- und Umbauten, Seite 8
von Karin Winkelsesser

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