Fragmente und Gedanken in einer besonderen Zeit
Die Gedanken von Wesko Rohde, DTHG-Vorstandsvorsitzender, und von Mitarbeitern aus den technischen Abteilungen lassen sich als Abbild einer besonderen Zeit lesen – in die sich trotz aller Unsicherheit vorsichtiger Optimismus mischt.
Kultur ist lebenswichtig, nicht systemrelevant. Sie wurde zuerst in den Schlaf gelegt und wacht zuletzt auf. Das war uns klar, als die Theater ins Koma versetzt worden sind. Es war eine richtige Entscheidung. Daran besteht kein Zweifel.
Menschen haben in besonderen Zeiten immer schon Chroniken der Ereignisse angelegt oder auch nur ein Tagebuch für die eigene Rückblende verfasst, um eines Tages die Zeiten Revue passieren zu lassen, die sie bewegt haben, ganz persönlich. Zu Beginn der Pandemie kam mir der Gedanke, einige Schlaglichter, Stimmungen und persönliche Gedanken einzufangen.
Montag, 20. 04. 2020
Man hat Sisyphos den Stein weggenommen und er rennt den Berg weiter hoch und runter, wie er es gewohnt ist. So kommt es mir gelegentlich vor bei den hitzig geführten Diskussionen zur schnellen Wiedereinrichtung des vergangenen Status quo. Dabei meine ich nicht nur Veranstaltungen.
Nun sollte man mich auf keinen Fall falsch verstehen: Ich möchte ...
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BTR Ausgabe 3 2020
Rubrik: Foyer, Seite 4
von Wesko Rohde
In eigener Sache
Der Beitrag „Mehr als nur Parkett“ zur Sanierung der Bühnenpodien im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses erschien in unserer vergangenen Ausgabe 02|2020 auf den Seiten 60 bis 64.
Leider fehlte dort der Hinweis, dass dieser Artikel von Karsten Blüthgen auf einer Erstveröffentlichung von zwei Beiträgen im Gewandhaus-Magazin beruht.
Wir...
Anfang März entstand das Aventem-Streaming-Studio in Hilden vor dem Hintergrund der veränderten Anforderungen verschiedener Kunden: Innerhalb kürzester Zeit suchten diese für ihre abgesagten Veranstaltungen funktionsfähige Alternativen. Der Dienstleister entwickelte für die unterschiedlichen Anforderungsprofile auf der ursprünglichen, aktuell und wohl auch länger...
Frisuren sind wesentlicher Bestandteil vieler Inszenierungen und ihre Symbolkraft steht außer Frage. Haare stiften Identität, etwa wie beim Musical-Klassiker „Hair“ als Ausdruck von Protest. Oder sie werden mit Symbolen belegt, bis hin zu religiös bedingten Normen, die weiblicher Haarpracht ihre Tabus auferlegen. In unseren kulturell geprägten Vorstellungswelten...
