World Stage Design 2025
Das große, weiße Gebäude der Sharjah Performing Arts Academy wirkt imposant und fast ein wenig überwältigend. Doch sobald wir es zur Eröffnung der World Stage Design (WSD) am 18. Oktober 2025 betraten, tauchten wir direkt ein in eine offene und einladende Atmosphäre: Wir waren mittendrin in einem lebendigen Aufeinandertreffen von Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen und künstlerischen Hintergründen aus aller Welt.
Nach den Begrüßungsworten wurde im hellen Foyer zu lauter Musik ein traditioneller Stocktanz aufgeführt, anschließend ermunterten Tänzerinnen mit ihren farbenfrohen Kleidern alle dazu, mitzutanzen. So wurde bereits die Eröffnung der World Stage Design zu einer Feier, bei der erste Begegnungen entstanden und spürbar Vorfreude und Neugier auf die folgenden Tage weckte.
Künstlerische Visionen, technische Innovationen und globale Perspektiven
Die WSD bringt Expertinnen und Experten aus den Bereichen Bühnenbild, Kostümdesign, Licht, Ton und Technik zusammen und ist eines der wichtigsten Projekte der OISTAT (International Organisation of Scenographers, Theatre Architects and Technicians). Alle vier Jahre gastiert die Weltkonferenz an einem neuen Austragungsort und ...
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BTR Ausgabe 1 2026
Rubrik: Tagungen und Ausstellungen, Seite 62
von Viktoria Ebel und Wiebke Pohl
Die Tagung „World Stage Design“ (WSD) 2025 wurde gemeinsam von der Sharjah Performing Arts Academy (SPAA) und der Internationalen Organisation der Bühnenbildner, Theaterarchitekten und Techniker (OISTAT) veranstaltet und brachte mehr als 200 Designer aus über 20 Ländern in Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammen. Vom 18. bis zum 25. Oktober nahmen...
Bei allen Pariser Turbulenzen zum Jahresende geriet die Eröffnung der neuen, direkt gegenüber dem Louvre gelegenen Fondation Cartier etwas in den Hintergrund. Dabei ist alles miteinander verbunden: Da war einerseits der Konflikt um das für die Pariser Bevölkerung so emblematische Kaufhaus BHV, den Bazar de l’Hôtel de Ville in der Rue de Rivoli, die direkt zur neuen...
In vielen Stücken gehe ich von Bildern aus und versuche erst im Laufe der Arbeit herauszufinden, welche Texte hineinpassen“, erklärt Regisseur Philippe Quesne im Programmheft zu „Vampire’s Mountain“ sein Vorgehen. Meist komme sehr wenig Text vor, stattdessen haben Bild, Musik, Sound, Licht und Sprache eine gleiche Wertigkeit, so auch bei „Vampire’s Mountain“. In...
