Wenn Licht und Schatten sprechen
Mitten in Kassel gelegen und vor zehn Jahren eröffnet ist die „GRIMMWELT“ heute ein modernes, mehrfach ausgezeichnetes Museum und das weltweit größte Ausstellungshaus zum Lebenswerk der Brüder Grimm. Es kombiniert in seiner ständigen Sammlung historische Objekte und moderne Kunstwerke und bietet an medialen, interaktiven Stationen einen spannenden Zugang zur Welt der berühmten Brüder, ihren Märchen und ihrer Sprache.
Auf 1300 m2 und zwei Ebenen präsentiert die Dauerausstellung „Märchenhaft von A bis Z“ das facettenreiche Werk von Jacob und Wilhelm Grimm sowie ihr gesellschaftliches und politisches Leben.
Seit dem 30. November 2024 wird die Dauerausstellung in Kassel durch eine Sonderschau mit papierenen Kunstwerken ergänzt: Sie stammen vom 1976 in Charkiw/Ukraine geborenen und in Berlin lebenden Künstler Alexej Tchernyi. Papier mag in unserer digitalen Zeit an Präsenz eingebüßt haben, doch seine faszinierende Komplexität bleibt ungebrochen. Tchernyi, dessen Dioramen seit 2015 ein beliebter Teil der Dauerausstellung in der GRIMMWELT Kassel sind, nutzt Papier als Medium und Träger, um mit Licht und Schatten eine ganz eigene künstlerische Sprache zu schaffen. In der aktuellen ...
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BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Ausstellungen, Seite 73
von Amira Sayed El Ahl
Läuft man abends auf das Düsseldorfer Schauspielhaus (D’haus) zu, erhebt sich dessen Fassade wie ein Fels oder auch, thematisch passend, mächtig wie ein Wal zwischen festlich beleuchteten Fassaden einer Einkaufsmeile in den Himmel. Ein weißer Wal. Nähert sich der Besucher, wird eine Anzeige sichtbar, die über viele Monitore in großen Lettern vor monochromem...
LED-Technologie dominiert die Lichtgestaltung inzwischen auf allen Bühnen, viele Vorteile – von großer Lichtintensität über mehr Flexibilität bis hin zu Energieeinsparungen – liegen auf der Hand. Doch die konventionellen Scheinwerfer und Leuchtmittel werden von vielen Lichtdesigner:innen weiterhin geschätzt und verschwinden nicht gänzlich. OSRAM trägt mit einem...
Eine anspruchsvolle Aufgabe: Im Hangar eine Akustik schaffen, die trotz der herrschenden Bedingungen, z. B. der Schallreflexionen im Raum, dem Publikum einen optimalen Hörgenuss auf allen Plätzen bietet. Zugleich müssen sich Chor, Solisten und Orchester klanglich verständigen, also perfekt zusammenspielen können. Angesichts allein der Bühnengröße mit 60 m Breite...
