„Von allen Plätzen bodennahe Details“
Antje Grajetzky: Kolja Huneck, für das Stück „SYMBIOSIS“ haben Sie eine mobile Spielstätte entwickelt. Welche technischen Anforderungen waren an die Konstruktion des Kuppelzelts gestellt und wie wurden diese gelöst?
Kolja Huneck: Das Projekt „SYMBIOSIS“ im Domzelt von meinem Duopartner, dem Schleuderbrettartisten Luuk Brantjes, und mir als Jongleur begann Anfang 2022 mit der Vision, unsere beiden verschiedenen Disziplinen des zeitgenössischen Zirkus in einer mobilen Spielstätte zu einem abendfüllenden Stück zu verbinden.
Zum Beispiel gab es erste Ideen, einen Lkw zu einer kleinen Spielstätte umzubauen. Schnell war aber klar, dass eine Tournee mit Lkw und die damit verbundene Logistik wie Parken und Ruhezeiten für uns nicht machbar sind. Das hätte auch unseren Nachhaltigkeitszielen nicht entsprochen, ebenso wie die Nutzung eines Lkw allein für den Transport. So haben wir uns im nächsten Schritt doppelwandig-aufblasbare Zelte angeschaut, weil das Material im Tourneebetrieb mit nur ein paar hundert Kilogramm sehr leicht ist. Jedoch ist der Stromverbrauch für die Gebläse, besonders während der geplanten mehrwöchigen Probenblöcke im Zelt, enorm. Uns begeisterte jedoch die freie Sicht im ...
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BTR Ausgabe 4 2025
Rubrik: Produktionen, Seite 46
von Antje Grajetzky
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