Theater und Stadt zusammenbringen

„Foyer Public“ – die türhohen Großbuchstaben an den Eingängen auf zwei Ebenen des Theaters Basel offenbaren den neuen Raumcharakter: Seit der Spielzeit 2021/22 öffnet sich auch tagsüber das Haus zur Stadt und für seine Bürger:innen – und wird damit quasi zum öffentlichen Stadtraum

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Die Menschen kommen ins neue Foyer Public, lässt sich an diesem Winternachmittag sehen, wenn auch noch nicht in Scharen: Sie lesen, lernen, plaudern, erklimmen und entdecken die verschiedenen Foyer-Etagen, mit Sitzgelegenheiten und viel Ruhe. Der weitläufige Raum lädt zu unterschiedlichsten Aktivitäten ein, von Dienstag bis Sonntag ist er jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Ein Café, eine Filiale der Stadtbibliothek mit Medien zum Thema Theater, einen Ort zum Verweilen oder einfach zum Entdecken des Theaters auch ohne Eintrittskarte gibt es nun.

Platz genug also für Schulklassen und ihren Kulturtag, für das Kinderstück „Einsame Vampire“ oder die Stückeinführung zur Oper „Lady in the Dark“ Anfang Februar. Trotz der imposanten Raumdimension – das Foyer ist eine großzügige architektonische Landschaft auf drei Etagen – wirkt die Weitläufigkeit angenehm. Stützenfrei und hoch, erschlossen durch zwei breite Treppen (die heute wegen ihrer Breite nicht mehr gebaut würden, aber Bestandsschutz genießen), schwingt sich eine Spannbetondecke (12 cm dünn) als Dach mit über 60 Meter Länge (und ca. 1000 Tonnen Gewicht) vom Foyer über den Zuschauerraum bis hoch zum Bühnenturm. Dabei erinnert die ...

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BTR 2 2023
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 64
von Iris Abel

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Nachgefragt

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Sören Stanchera: Ich bin hier als Tontechniker beschäftigt. Zu unseren Aufgaben in der...

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