Reiche Welt aus Bildern und Klängen
Zeichnungen, die auf einmal lebendig werden: Spinnen, die aus einem Stift fließen, sich plötzlich bewegen und durchs Atelier rennen. William Kentridge ist ein Künstler, dessen Bildwelten sich immer wieder verselbstständigen. Auf unterhaltsamste Art und Weise! Sodass das Atelier-Geschehen in seiner im Corona-Lockdown entstandenen Serie „Self Portrait as a Coffee Pot“ über neun halbstündige Episoden immer wieder vom Sinnieren über das Wesen des Künstlers kippt – in schnelle animierte Action- oder Horrorkurzfilme aus Kentridges Pinsel.
Kentridge zeichnet, er filmt, er baut, er inszeniert, er performt. All diese Dimensionen seines Schaffens versammeln die Staatlichen Museen Dresden in den drei Ausstellungen, die sie dem südafrikanischen Gesamtkünstler zum 70. Geburtstag unter dem Gesamttitel „Listen to the Echo“ im Albertinum, dem Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss und in der Puppentheatersammlung widmen.
Eine Ode an den Surrealismus
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BTR Ausgabe 6 2025
Rubrik: Ausstellungen, Seite 52
von Sophie Diesselhorst
Oliver Brendel studierte von 1979 bis 1984 Bühnenbild bei Prof. Achim Freyer an der Hochschule der Künste Berlin. Noch während des Studiums arbeitete er als Bühnenbildassistent mit Freyer und Axel Manthey. Als freiberuflicher Bühnenbildner entwarf und realisierte er seit 1985 Produktionen für Oper und Schauspiel.
Claudia Assmann: Oliver Brendel, das UdK-Theater in...
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Jubiläum
Im Jahr 2026 feiert das Wiener Burgtheater sein 250-jähriges Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums gibt das Theatermuseum im Burgtheater mit einer Ausstellung ein Gastspiel, das die wechselvolle Geschichte dieses Hauses von der Gründungszeit am Michaelerplatz über die glanzvolle Übersiedlung in das neue Haus am Ring bis in die Gegenwart nachzeichnet....
