Reiche Welt aus Bildern und Klängen

Anlässlich William Kentridges 70. Geburtstags widmen sich unter dem Titel „Listen to the Echo“ in Dresden drei Ausstellungen dem südafrikanischen Künstler: in der Puppentheatersammlung im Kraftwerk Mitte, im Albertinum und im Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Museen Dresden

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Zeichnungen, die auf einmal lebendig werden: Spinnen, die aus einem Stift fließen, sich plötzlich bewegen und durchs Atelier rennen. William Kentridge ist ein Künstler, dessen Bildwelten sich immer wieder verselbstständigen. Auf unterhaltsamste Art und Weise! Sodass das Atelier-Geschehen in seiner im Corona-Lockdown entstandenen Serie „Self Portrait as a Coffee Pot“ über neun halbstündige Episoden immer wieder vom Sinnieren über das Wesen des Künstlers kippt – in schnelle animierte Action- oder Horrorkurzfilme aus Kentridges Pinsel.

Kentridge zeichnet, er filmt, er baut, er inszeniert, er performt. All diese Dimensionen seines Schaffens versammeln die Staatlichen Museen Dresden in den drei Ausstellungen, die sie dem südafrikanischen Gesamtkünstler zum 70. Geburtstag unter dem Gesamttitel „Listen to the Echo“ im Albertinum, dem Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss und in der Puppentheatersammlung widmen.

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BTR Ausgabe 6 2025
Rubrik: Ausstellungen, Seite 52
von Sophie Diesselhorst

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