„Mutig denken und Grenzen überschreiten“
Gunther Matejka: Sarah Danke, ein runder Geburtstag ist ein guter Zeitpunkt, um zurückzublicken: Worauf sind Sie bei ETC besonders stolz?
Sarah Danke: Auf die Menschen bei ETC. Es gibt so viele außergewöhnliche Kolleginnen und Kollegen, die ETC aufgebaut haben. Die Hingabe und die Jahre, die die Menschen einem gemeinsamen Traum gewidmet haben: Von Freds (Firmengründer Fred Foster; Anm. der Red.) bescheidenen Anfängen und seinem Glauben daran, etwas Gutes zu tun, bis hin zu der Art und Weise, wie sich dies bis heute fortsetzt.
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und was war die schwierigste Phase für das Unternehmen?
Das ist eine Frage der Perspektive. In den frühen 90ern gab es Jahre, in denen sich unsere Einnahmen etwa alle zwei Jahre verdoppelten. Das waren anstrengende Jahre – aber auch unglaublich befriedigend. Trotz der langen Arbeitszeiten und der harten Arbeit machte es viel Spaß, so schnell zu wachsen. Im Jahr 2001 musste ETC Entlassungen vornehmen, was für das Unternehmen insgesamt sehr schwierig war. Der Verlust unseres Gründers Fred im Jahr 2019 und die darauffolgenden Jahre der Pandemie und des weltweiten Bauteilemangels waren ebenfalls schwierige Zeiten.
Wie ging man bei ETC mit den problematischen ...
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BTR Ausgabe 4 2025
Rubrik: Sanierung, Bau, Betrieb, Seite 18
von Gunther Matejka
FROM DAWN TILL DUSK Der Schatten in der Kunst der Gegenwart
von Stephan Berg (Hrsg.)
192 Seiten, 185 Abb., 22 × 29 cm, gebunden, Deutsch/Englisch. ISBN 978-3-7774-4544-1
Hirmer Verlag, München 2025 EUR 50,00
Der Schatten ist Symbol des Todes und Anzeichen für Unheimliches, Metapher für außerhalb des Zentrums stehende Existenzen. Die Facetten, für die die Präsenz...
Am Anfang ist die Bühne weit und leer. Keine Kulisse, keine Erwartung. Fahles regelmäßiges Licht senkrecht auf die schwärzliche Fläche, ein Arbeitslicht ohne tiefere Bedeutung. Wir sind ganz im Hier und Jetzt. Wie aus dem Nichts ist eine Putzfrau ganz hinten vor dem schwarzen Hintergrund aufgetaucht, die stoisch mit einem Wischmopp ihre Bahnen zieht. Sie hat alle...
I’m not a robot“, so hieß die Arbeit, in der die in Frankfurt am Main lebende und arbeitende Regisseurin und Installationskünstlerin Marie Meyer Staub-Wisch-Roboter über eine auf den Boden gespannte weiße Leinwand gleiten ließ: Vor den Augen des Publikums entstand im Laufe des Abends ein Kunstwerk mit Kohlenstaub, der sich auf der Fläche verteilte. Die...
