Mehr Funkstrecken in weniger Spektrum

Die zunehmende Auslastung des verfügbaren Frequenzspektrums im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt veranlasste die Münchner Kammerspiele, ihr altes Sennheiser-System zur Audioübertragung gegen das neue Digital 6000 auszuwechseln – was auch noch andere Vorteile mit sich brachte

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Die Münchner Kammerspiele verfügen über vier Spielstätten: Hauptbühne ist das sogenannte Schauspielhaus, das als eingeschossiges Rangtheater ausgeführt ist. Die zweitgrößte Spielstätte ist die nach der legendären Schauspielerin benannte Therese-Giehse-Halle. Hinzu kommt der Werkraum, der inzwischen auf eine fast fünfzigjährige Geschichte zurückblicken kann.

Ein vormals als Tageskasse genutzter Bereich an der Maximilianstraße wurde unter Federführung der aktuellen Intendanz in den „Habibi Kiosk“ umgewandelt, der als Schmelztiegel für multinationale Kommunikation und Kultur verstanden wird. Unter anderem werden dort in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Diskussionsrunden abgehalten, Radiosendungen produziert und Konzerte umgesetzt – der „Habibi Kiosk“ wird inzwischen als vierte Bühne der Münchner Kammerspiele bezeichnet.

„Wir sind ganz eindeutig ein modernes Sprechtheater, dessen Spielplan sich auch an ein vergleichsweise junges Publikum richtet“, sagt Tonmeister Wolfram Schild, der in den Münchner Kammerspielen als Leiter der Tonabteilung Verantwortung trägt und seit mehr als 20 Jahren im Haus tätig ist. Schild zur Seite stehen Tonmeister/Musikwissenschaftler Johann Jürgen Koch ...

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BTR 5 2022
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 58
von Maik Robbe

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