„Man muss Kompromisse machen“
Frank Köckritz ist seit 2016 an der Komischen Oper Berlin für das Projekt der Grundinstandsetzung und Erweiterung der Oper zuständig. Den Weg dorthin fand der studierte Theater- und Veranstaltungstechniker über ein Projektplanungsbüro und eine Station als Beleuchtungsleitung in einem Sprechtheater.
BTR: Frank Köckritz, wie würden Sie einem Laien erklären, was Ihr Job ist?
Frank Köckritz: Vielleicht mit einem Zitat, es stammt aus meiner Stellenausschreibung, auf die ich mich beworben hatte.
Es lautet „Koordinierung und Durchsetzung der Anforderungen der Komischen Oper Berlin gegenüber allen an der Planung und Durchführung der Sanierungsmaßnahmen Beteiligten“. Die Bandbreite ist also enorm hoch. Es geht los mit der Definition von Projektzielen: An welchen Zielen messe ich dieses Projekt am Ende? Da sollte man am Anfang ziemlich klar sein und definieren, was ein zukünftiges Opernhaus erreichen will mit dieser Maßnahme. Das kann zum Beispiel Erneuerung der bühnen- und gebäudetechnischen Ausstattung sein, die Optimierung der Funktionsabläufe eines Opernbetriebs, nachhaltiges Bauen im Sinne eines innovativen Energie- und kosteneffizienten Gebäudekomplexes, angemessener Umgang mit der ...
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BTR Ausgabe 3 2025
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 40
von Julia Röseler
„Faust 1 & 2“
Ein Abend voller visueller Effekte: Goethes Werk läuft am Schauspiel Frankfurt in einer Fassung von Jan-Christoph Gockel und Claus Philipp. Die Reise von Faust und Mephisto geht durch die „große“ und „kleine Welt“. Die Inszenierung verortet diese Berg- und Talfahrten in einem Vergnügungspark. In einer „rauschhaften und gleichzeitig bitterbösen Fahrt“...
Zahlreiche Gäste tummeln sich zur Ausstellungseröffnung am 15. Mai im Lichthof des Baukunstarchivs NRW. Georg Ruhnau, der Sohn Werner Ruhnaus, ist mit einigen Menschen in einem Sitzensemble des Musiktheaters im Revier im Gespräch und signiert Ausstellungskataloge. Die Möbel sind eine Leihgabe aus dem Opernhaus in Gelsenkirchen, das wohl als Ruhnaus berühmtester Bau...
In 17 Tagen haben 21.200 Zuschauer:innen die Veranstaltungen des 62. Theatertreffens besucht. Die Zehner-Auswahl der „bemerkenswertesten Inszenierungen“ wurde dieses Jahr im Haus der Berliner Festspiele, im Deutschen Theater Berlin, im Maxim Gorki Theater, in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und im Gropius-Bau gezeigt. Die Auslastung betrug 98,4 Prozent – das...
