Ist das (noch) Theater oder Zukunft?

Vom 2. bis zum 18. Mai 2025 gab es in Berlin wieder die Auswahl der „bemerkenswertesten Inszenierungen“ aus dem deutschsprachigen Raum zu erleben – vielfach düstere Erzählungen in unterschiedlichen, starken Regiehandschriften und eine VR-Welt. Ein Rückblick auf das Festival

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In 17 Tagen haben 21.200 Zuschauer:innen die Veranstaltungen des 62. Theatertreffens besucht. Die Zehner-Auswahl der „bemerkenswertesten Inszenierungen“ wurde dieses Jahr im Haus der Berliner Festspiele, im Deutschen Theater Berlin, im Maxim Gorki Theater, in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und im Gropius-Bau gezeigt. Die Auslastung betrug 98,4 Prozent – das gaben die Berliner Festspiele zum Abschluss des Festivals bekannt. Sehr unterschiedlich kam die diesjährige Jury-Auswahl daher. Prägend waren düstere Atmosphären, pessimistische Blicke auf die Welt.

Dabei haben die Juror:innen Eva Behrendt, Janis El-Bira, Valeria Heintges, Sabine Leucht, Martin Thomas Pesl, Katrin Ullmann und Sascha Westphal ganz unterschiedliche, starke Regiehandschriften eingeladen und mit der Virtual-Reality-Performance „[EOL]. End of Life“ vom brut Wien sogar ein Stück, an dem sich beim Publikumsgespräch die Geister darüber schieden, ob das überhaupt (noch) Theater sei – während mancher Kritiker es genau andersherum als die Zukunft des Mediums Theater feierte.

Zuspruch und Protest
Inszenierungen aus der „Provinz“ fallen beim anspruchsvollen Berliner-Theatertreffen-Publikum häufig krachend durch. Jan ...

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BTR Ausgabe 3 2025
Rubrik: Foyer, Seite 5
von Iris Abel, Christine Braun, Sophie Diesselhorst, Julia Röseler

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Vorschau und Impressum BTR 3/25

„Faust 1 & 2“
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Unter freiem Himmel

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Nachgefragt: Tamino Ringel

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