In Zauberräumen denken und gestalten
Fast 50 Jahre seines Lebens hat Karl-Ernst Herrmann dem Theater und der Oper gewidmet. Er war einer der großen Gestalter des Theaters der 60er-Jahre, der mit seinen Bühnenbildern eigene Geschichten erzählte oder zeichenhafte Räume schuf, die zum Nachdenken und Fantasieren anregten. Offen sollten sie immer sein, und die Schauspieler und Sänger mussten stets frei agieren können. Handwerkliche Präzision war oberstes Gebot, und so bleiben seine Bühnen im Gedächtnis haften.
Die ganze Wucht der griechischen Tragödie: Das erste große Theatererlebnis der Neuberlinerin fand in der damaligen Schaubühne am Halleschen Ufer statt. Dort inszenierte Peter Stein im Oktober 1980 „Die Orestie“ des Aischylos. Zehn Stunden lang saßen oder lagen die Zuschauer auf Kissen und erlebten aus nächster Nähe die unausweichliche, archaische Spirale der Gewalt. Karl-Ernst Herrmann hatte dafür das Theater der ersten Aufführung in Athen nachgebaut. Die Spielfläche wurde aufgeschüttet, der Zuschauerraum als ansteigende Tribüne gestaltet, und die Szenen-Rückwand stellte den Eingang zum Haus der Atriden dar. Die Szene, als Klytämnestra (Edith Clever) mit blutigem Schwert heraustritt, die Rampe des Palastes ...
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Der Gasometer in Oberhausen ist bekannt für seine großformatigen Kunstprojekte. Daneben bietet er aber auch immer wieder Raum für thematische Ausstellungen aus den Bereichen Natur und Technik. Gegenwärtig hängt eine Skulptur des Matterhorns kopfüber in der 117,5 m hohen Halle und ist das Herzstück der Ausstellung „Der Berg ruft“. Unsere Autorin ist dem Ruf gefolgt...
Chronik der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft
Band I: 1907–1973 Band II: 1974–2018
von Jochen Perrotet (Band 1) und Hubert Eckart (Band 2)
574 und 524 Seiten · mit Abbildungen
ISBN Teil I: 978-3-9819148-9-4"
ISBN Teil 2: 978-3-9819148-9-4"
DTHG Service Gmbh, Bonn 2018
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Im Jahr 2018 feiert die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG)...
