Geben und Nehmen
Ein ausrangiertes Bühnenbildteil aus der Deutschen Oper am Rhein fand seinen Weg zu einer neuen Anwendung auf einem Schützenfest, was die Urheberin des Werks höchst sinnvoll findet. Sowieso solle man – wie sie im folgenden Artikel schreibt – in der Veranstaltungsbranche mehr auf Nachhaltigkeit achten und als Ausgleich für die Inanspruchnahme der Ressourcen der Welt auch etwas zurückgeben, zum Beispiel durch Regenwaldschutz und -aufforstung.
In meiner aktiven Schaffensphase als Bühnen- und Kostümbildnerin habe ich mich zu Beginn meiner Karriere wenig um das Thema Nachhaltigkeit gekümmert. Allerdings war für mich immer klar, dass ich zunächst in den Fundus gehe, um zu schauen, ob es Dekorationsteile gibt, die wiederverwendet werden können, vor allem wenn es sich um den Einsatz von Möbeln und/oder Kleinrequisiten handelte. Deutlicher wurde dies in der Kostümgestaltung. Tagelang habe ich die Kostümfundi durchwühlt, um Teile zu finden, die sich wiederverwenden lassen. Für das Bühnenbild forderten meine gestalterischen Ideen aber oft den Einsatz von vielen Materialien, die teilweise nicht oder nur schwer zu recyceln waren.
Vielleicht erfordert es gewisse Reife, Erfahrungen und ein ...
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BTR Ausgabe 5 2019
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 64
von Tina Kitzing
Schein oder Sein
Der Bürger auf der Bühne des 19. Jahrhunderts
von Irene Haberland, Matthias Winzen (Hrsg.)
360 Seiten · zahlreiche farbige Ab-bildungen · 17 × 24 cm · Hardcover
ISBN 978-3-7455-1059-1
ATHENA-Verlag, Oberhausen 2019
EUR 24,00
Die leistungsstarke Performerin in der Firma, der unermüdliche Selfie-Poser im Netz, die prominente Selbstvermarktung von allem...
Im engen Regelwerk aus Bauordnungs- und Verwaltungsrecht stellen Zwischennutzungen häufig die einzige Möglichkeit dar, Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten wie ehemalige Industriegebäude zu organisieren. Manchmal wird aus einer mehrmaligen Zwischennutzung dieser Bauwerke schnell eine Umnutzung. Der Beitrag beschreibt den langen Weg von einer mit...
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Der Sommer endete in München mit einer spektakulären Installation. „Sensefactory“ in der Muffathalle war ein atmendes Bühnenbild. Anlässlich des Bauhaus-Jahres haben Künstler, Musiker und Architekten den Versuch unternommen, das Publikum mit einem durch künstliche Intelligenz gesteuerten Bühnenraum zu konfrontieren. Wir...
