Ganz nah dran
Der Naumburger Theater- und Kinofreunde e. V. unterstützt, wie so viele dieser Vereine, das Theater der Kreisstadt sehr aktiv: „Ganz nah dran“ ist sein Flyer übertitelt. Ein überaus passendes Motto, auch für das Naumburger Theater, denn das Ensemble und sein Programm kommt den Menschen schon über Jahrzehnte hinweg nah. Sein erstes Zuhause hatte das Theater, wie oft üblich nach dem Zweiten Weltkrieg, ab Juli 1958 im Saal eines Gasthofs – damals noch als reines Puppentheater. Im „Goldenen Hahn“, einem klassizistischen Bau aus der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts mitten in der Stadt. Dort gab es bis zuletzt nur 84 Plätze und eine überschaubare technische Ausstattung, die zwar stetig erweitert wurde, aber bald nur begrenzte gestalterische Möglichkeiten bot. Das Haus war also längst nicht mehr für alle Zwecke tauglich. „Zum Beispiel gab es für die Schauspieler keine Garderobe, das war nur ein Durchgang“, erzählt David Groß, Technischer Leiter am Haus. „Neben vielen weiteren Unzulänglichkeiten ist das nur eine.“ Das Theater suchte sich im Laufe der Jahre viele Räume und Orte für das Spiel in der Stadt, machte damit zugleich aus der Not eine Tugend. Das Publikum zog mit, ganz nah dran. ...
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BTR Ausgabe 1 2026
Rubrik: Sanierung, Bau, Betrieb, Seite 15
von Iris Abel
01. Sichere Arretierung
Häufig sind es kleine Elemente, die den entscheidenden Unterschied für Konstruktion und Usability machen. Dazu gehören auch Kugelschnäpper und Magnetverschlüsse von Ganter Norm, die eine Maschine, Vorrichtung oder Installation qualitativ optimieren können. Und zwar dort, wo Klappen, Abdeckungen oder Türen schnelle Zugänglichkeit erlauben...
Messe eingestellt
Im vergangenen Jahr feierte die Prolight + Sound ihr 30. Jubiläum, im Sommer wurde vereinbart, die Messedauer auf drei Tage zu verkürzen. Doch im Herbst verkündete die Messe Frankfurt, die Prolight + Sound 2026 nur als Sonderfläche in die Light + Building 2026 (8.–13. März) zu integrieren. Aufgrund mangelnder Nachfrage musste dieses Format jedoch...
BTR: Philippe Quesne, bei einem neuen Stück steht bei Ihnen meist der Titel vor allem anderen, der Rest entwickelt sich später. Wie war das bei „Vampire’s Mountain“?
Philippe Quesne: Ja, ich schreibe die Stücke erst während der Proben. Das hat mehrere Gründe, aber die Idee zu „Vampires Mountain“ kam eigentlich durch die Einladung vom Deutschen Schauspielhaus und...
