Ein kreislauffähiges Gebäude

Die Interimsspielstätte OPAL (Oper am Luisenpark) für den Opernbetrieb des Nationaltheaters Mannheim (NMT) haben wir bereits vorgestellt (BTR 1/2025). Ergänzend dazu hier ein Blick auf das Gebäude als Modell für ein nachhaltiges Baukonzept – das keine abstrakte Vision ist, sondern bereits heute erfolgreich realisiert wird

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Der Bausektor ist für rund 40 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich und stellt damit den größten einzelnen Verursacher dar. Um ihn klimafreundlicher oder gar klimaneutral zu gestalten, sind innovative Konzepte des „Zirkulären Bauens“ erforderlich. Dieses Prinzip ist keineswegs neu – bereits in frühen Zeiten wurde Baumaterial aus wirtschaftlicher Notwendigkeit oder zu Machtdemonstrationszwecken wiederverwendet.

Doch in den wirtschaftlich florierenden Nachkriegsjahren setzte sich eine Bauweise durch, die den Neubau der Sanierung vorzog und Baumaterialien in komplexen Strukturen dauerhaft verband.

Heute stehen Suffizienz, Ökologie und Wirtschaftlichkeit gleichberechtigt nebeneinander, um tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Im Sinne des „Zirkulären Bauens“ gelten vier Grundprinzipien:
• Vermeidung
• Umnutzung
• Wiederverwendung von Bauteilen
• Verwertung mit Priorisierung von Upcycling vor Recycling

Die Ersatzspielstätte OPAL, die Oper am Luisenpark, ist ein beispielhaftes Modell für dieses nachhaltige Baukonzept. Sie wurde als temporäre Spielstätte für die Oper des Nationaltheaters Mannheim errichtet, das sich derzeit in einer umfangreichen Generalsanierung ...

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BTR Sonderband 2025
Rubrik: Sanierung, Bau, Betrieb, Seite 21
von Nele Haller

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