Bühnentanz: Arbeits- und Gesundheitsschutz
Professionelle Tänzerinnen und Tänzer sind die Hochleistungssportler in der darstellenden Kunst. Die Ausbildungsdauer ist sehr lang, die Zeit der Berufsausübung kurz. Sie sind im Rahmen der Ausbildung und später im Arbeitsprozess in Training, Proben und Vorstellungen maximalen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt, was sich in einer hohen Anzahl von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen widerspiegelt.
Der Körper als Arbeitsmittel
Abweichend von anderen Berufsgruppen gibt es im Bühnentanz kaum bzw.
keine den eigenen Körper im Arbeitsprozess unterstützende Arbeitsmittel. Somit ist der Körper gleichzeitig Arbeitsmittel und Kapital der Karriere. Grundsätzlich ist eine Berufsausübung als Tänzerin oder Tänzer nur mit einem insgesamt funktionsfähigen Organismus möglich. Bereits minimale körperliche „Defizite“ können im Tanz nicht oder nur schwer kompensiert werden. Sie führen zu starken Einschränkungen in der Berufsausübung und nicht selten zu einer Arbeitsoder gar Berufsunfähigkeit. Schon deshalb kommt der Prävention von Verletzungen im professionellen Bühnentanz eine existenzielle Bedeutung zu.
Grundsätze als umfassender Maßstab zu Sicherheit und ...
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BTR Ausgabe 4 2026
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 68
von Wolfgang Heuer
Wer in Bayreuth aufgewachsen ist, kennt die Geschichten: Schulabschlussfeiern, Stadtbälle, Konzerte. Die Stadthalle, ihr heutiger Name Friedrichsforum, war über Jahrzehnte das kulturelle Herzstück der Stadt, die nicht nur durch die Bayreuther Festspiele und das Markgräfliche Opernhaus weltberühmt ist, sondern auch durch eine lebhafte bürgerliche Kulturszene.
Das...
Seit gut 25 Jahren arbeitet Nina von Mechow als Bühnen- und Kostümbildnerin an unterschiedlichen Theater- und Opernhäusern sowie in der freien Szene, und seit Oktober 2021 gibt sie als Professorin für Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste Wien ihre Erfahrungen weiter. Sie ist eine dynamische, selbstbewusste Künstlerin, die sich fortwährend versiert auf...
Seit 1999 sind sie mit ihren Interventionen, Kunstinstallationen und temporären Architekturprojekten in Berlin und anderswo unterwegs, sie arbeiten mit verschiedenen anderen Akteuren, Gewerken und Partnern zusammen. Dabei ist ihre Arbeitsweise zumeist kollektiv, kollaborativ und partizipativ. Zudem „waren wir zu Beginn eher hausbesetzermäßig drauf“, sagt Benjamin...
