Besorgt, aber hoffnungsvoll

Viele Unternehmen – Dienstleister, Verleiher, Hersteller und Zulieferer – der Theater- und Veranstaltungsbranche spüren die Auswirkungen der Coronapandemie drastisch und müssen mit dieser Situation seit Mitte März 2020 umgehen. Projekte, Budgets und Bestellungen sind gestoppt oder werden auf Eis gelegt. Der Stillstand von Livekultur und Messewesen fordert die mittelständischen Betriebe enorm. Denn wie es mit Aufträgen in den kommenden Monaten weitergehen wird, ist unklar.

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Die Theater- und Opernhäuser sind seit Anfang November erneut geschlossen, auch wenn geprobt, in Werkstätten weiter produziert wird. Aber wann sich wieder der Vorhang öffnet, Konzerte und Inszenierungen stattfinden werden, ist auch jetzt bei Redaktionsschluss – Ende Januar – noch nicht abzusehen. Ein On-Off-Betrieb wäre für die Häuser organisatorisch kaum möglich, aber dieses Szenario erlaubten die hohen Infektionszahlen im Januar ohnehin nicht. Schließungen von Kulturbetrieben werden bereits bis Ende März angekündigt, die Termine für Wiedereröffnungen sind unklar.

Für Hersteller, Zulieferer, Dienstleister und Verleiher bedeutet dies weiterhin: Projekte, Budgets und Bestellungen sind gestoppt oder werden auf Eis gelegt. Förderungen können eine Hilfe sein, auch die Erweiterung von digitalen Aktivitäten, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder oder die Arbeit an neuen Produkten sind wichtig. Was half und war möglich in den vergangenen Monaten, wo stehen die Unternehmen jetzt, was konnten sie unternehmen, um die Existenz ihrer Firma weiter zu sichern? Welche Befürchtungen, aber auch Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft gibt es? Wir haben nachgefragt, uns umgehört und Statements für ...

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BTR Ausgabe 1 2021
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 52
von Iris Abel

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