Besorgt, aber hoffnungsvoll
Die Theater- und Opernhäuser sind seit Anfang November erneut geschlossen, auch wenn geprobt, in Werkstätten weiter produziert wird. Aber wann sich wieder der Vorhang öffnet, Konzerte und Inszenierungen stattfinden werden, ist auch jetzt bei Redaktionsschluss – Ende Januar – noch nicht abzusehen. Ein On-Off-Betrieb wäre für die Häuser organisatorisch kaum möglich, aber dieses Szenario erlaubten die hohen Infektionszahlen im Januar ohnehin nicht. Schließungen von Kulturbetrieben werden bereits bis Ende März angekündigt, die Termine für Wiedereröffnungen sind unklar.
Für Hersteller, Zulieferer, Dienstleister und Verleiher bedeutet dies weiterhin: Projekte, Budgets und Bestellungen sind gestoppt oder werden auf Eis gelegt. Förderungen können eine Hilfe sein, auch die Erweiterung von digitalen Aktivitäten, die Entwicklung neuer Geschäftsfelder oder die Arbeit an neuen Produkten sind wichtig. Was half und war möglich in den vergangenen Monaten, wo stehen die Unternehmen jetzt, was konnten sie unternehmen, um die Existenz ihrer Firma weiter zu sichern? Welche Befürchtungen, aber auch Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft gibt es? Wir haben nachgefragt, uns umgehört und Statements für ...
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BTR Ausgabe 1 2021
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 52
von Iris Abel
Besonders hart trifft die Coronapandemie Kultureinrichtungen und Kulturschaffende. Doch die meisten lassen sich nicht entmutigen. Der Mythos der Magie des Augenblicks bleibt zwar lebendig, doch sind es vor allem die Videoaufzeichnungen und Livestreams, die als Sprachrohr möglich sind. Die meisten Künstler geben sich bald nicht mehr damit zufrieden, nur mit der...
Bühnentechnische Rundschau
115. Jahrgang; gegründet 1907
Herausgeber
Der Theaterverlag und Deutsche Theatertechnische Gesellschaft, vertreten durch:
Karin Winkelsesser, Wesko Rohde, Michael Merschmeier (V. i. S. d. P.)
Redaktion
Iris Abel, Julia Röseler, Juliane Schmidt-Sodingen
Nestorstraße 8–9
10709 Berlin
Tel.: 030 254495-60
Fax: 030 254495 -12
E-Mail: redaktio...
BTR: Herr Steiner, Ihr Weg führte zunächst ins Theater. Was hat Sie dort gereizt und was waren da Ihre Betätigungsfelder – im ersten Jahrzehnt Ihrer Berufstätigkeit?
Als Kantonsschüler machte ich einige Jahre lang als Statist am Zürcher Schauspielhaus Erfahrungen. Gern erinnere ich mich an die Kostüme, an das Schminken, überhaupt an die Gerüche im Theater. Damals...
