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Aktuelle Ausstellungen

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AMSTERDAM, EYE FILMMUSEUM
bis 8.2., Tilda Swinton: Ongoing

Die Retrospektive der schottischen Künstlerin versammelt Kollaborationen mit zahlreichen Filmemacher:innen und Künstler:innen, darunter Derek Jarman, Pedro Almodóvar, Jim Jarmusch und Apichatpong Weerasethakul. Neben Filmausschnitten sind Installationen, Modepräsentationen und Fotoserien zu sehen. 

BERLIN, WILLY-BRANDT-HAUS
bis 12.4.

, Entwerter/Oder und das sogenannte «Zeitschriftenunwesen»
Gezeigt werden Ausgaben der 1982 in Ostberlin von Uwe Warnke und Siegmar Körner gegründeten original-grafischen Künstlerzeitschrift, die als Versuch galt, eine Zeitschrift jenseits von Genehmigungs- und Kontrollverfahren zu gestalten und Beiträgen von jungen Autor:innen und Künstler:innen ein Podium zu bieten. Mit dabei waren unter anderem Harald Hauswald, Claus Bach, Kurt Buchwald, Ruth Wolf-Rehfeldt, Peter Wawerzinek und Strawalde. Anlässlich der Ausstellung erschien im November 2025 eine letzte Ausgabe. 

DORTMUND, DORTMUNDER U/HMKV HARTWARE MEDIEN-KUNSTVEREIN
bis 18.1., Genossin Sonne

Die Gruppenausstellung präsentiert 30 Arbeiten von 18 internationalen Künstler:innen, in denen Kosmos und Sonne mit sozialen und politischen Bewegungen ...

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Theater heute Januar 2026
Rubrik: Daten, Seite 66
von

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Ihre Diagnose: Unsere Welt hat ziemlich viele Schwachstellen. Oder direkter: Unsere Gesellschaft ist krank. Ihre entsprechende Allegorie: ein Fanfaren-Quartett am Königshof. Noëlle Haeseling hat mit «Fanfaren!» ein neues Stück geschrieben, das daherkommt wie ein lustiges Kammerspiel, nur um dann doch die großen Bögen zu schlagen. Arbeitsethos, Routine,...

Gesamtkunstwerk in Bruchstücken

Es ist nicht immer der große Wow-Effekt, der am längsten in Erinnerung bleibt. Wobei auch der seinen Reiz haben kann: Wenn sich in «Ocean Cage» von Tianzhuo Chen zur Eröffnung des Münchner Spielart Festivals 2025 alles um Wind und Walfang dreht und nach einer Stunde im immersiven Sturmgebraus – zwischen historischen Dokumentaraufnahmen der in -digenen Jagd auf...

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Hart ist gar kein Ausdruck für die Welt, in die die namenlosen Zwillingsjungen aus Ágota Kristófs Roman «Das große Heft» geworfen werden. Es herrscht Krieg, und ihre Mutter bringt sie, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen, aus der bombardierten Stadt ins Dorf zur Großmutter. Deren Empathie hält sich in derart engen Grenzen, dass allein schon der Gebrauch dieser...