Highlights 10/26

Tanz - Logo

Rhein-Main-Gebiet
TANZFESTIVAL RHEIN-MAIN
Unter dem Motto «A Body of Many – Moving Democracy» wird an 14 Spielstätten in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden getanzt: Das Spektrum reicht von Marie Chouinard und Ali Chahrour über Marcos Morau und Milla Koistinen bis zu Danza Contemporánea de Cuba. Internationale und regionale Künstler*innen sind zu sehen, genauso wie genreübergreifende Experimente.

«Spotlight Artist» ist die brasilianische Choreografin Lia Rodrigues (tanz 8-9/25) mit «Encantado» und «Borda» (tanz 7/25) sowie ihrer Filmcollage «Creation Notebooks». Ana Pi, Renata Carvalho, Calixto Neto und Volmir Cordeiro zeigen als «Associates» eigene Arbeiten. Das reichhaltige Rahmenprogramm wird gekrönt vom großen Tanztag mit Tanzfest am 31. Oktober. Vom 30. Oktober bis 15. November; www.tanzfestivalrheinmain.de

Dresden
DIFFERENT GROUNDS
Drei Choreograf*innen, ganz unterschiedlich sozialisiert: Die Australierin Stephanie Lake, der Franzose Julian Nicosia und der Israeli Shahar Binyamini stehen für stilistische Vielfalt zwischen athletischer Postmoderne und Gaga-gepolter Vitalität. Bevor Dresdens Ballettchef Kinsun Chan Ende der Spielzeit seinen ersten Abendfüller angeht, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Oktober 2026
Rubrik: Kalender, Seite 40
von

Weitere Beiträge
Austausch

Durch den Wahlerfolg der AfD steht die mich außerordentlich irritierende Forderung im Raum, «deutsch zu tanzen». Gerade der Tanz – und insbesondere das Ballett – entzieht sich einer solchen nationalen Zuschreibung. Diese Kunstform hat sich über Jahrhunderte aus unterschiedlichsten Einflüssen entwickelt: von der Commedia dell’Arte über Frankreich und Russland bis...

Gabriela Carrizo «Carmen»

Selbst schuld: Wenn man sich zu spät um Tickets bemüht, dann kommt man eben nicht mehr zu «Carmen» bei den «Salzburger Festspielen», der ersten Operninszenierung der Peeping-Tom-Choreografin Gabriela Carrizo. Aber wenigstens zeigt Arte die Aufzeichnung bis Anfang November in der Mediathek. Ein echter Ersatz ist das zwar nicht, ein Mitschnitt lässt einen nicht...

Cuqui Jerez «Sugar Island»

Normalerweise unterstützen Sound und Licht das Bühnengeschehen. Und zwar meist so raffiniert, dass man gar nicht merkt, wie wichtig diese Unterstützung ist, im Grunde merkt man es nur, wenn sie eben nicht da ist. Oder wenn sie irgendwie neben der Spur läuft. Wie in Cuqui Jerez’ auf den ersten Blick irritierend klassischem Ballettstück «Sugar Island», zuletzt beim...