Foto: Patrice-Mathieu

Daina Ashbee

30 Tanzkünstler mit den besten Aussichten

Tanz - Logo

Kraft, Verletzlichkeit, Geheimnis – immer wieder tauchen sie als Elemente auf in den Arbeiten der preisgekrönten kanadischen Tanzkünstlerin, die in Nanaimo, British Columbia, zur Welt kam und heute ihr Standbein in Montréal hat. Mit familiären Wurzeln in den Niederlanden sowie in der Ethnie der indigenen Cree, bilden die Belange der Métis (Nachkommen von Cree und Europäern) und der First Nations (der indigenen Völker Kanadas) das kreative Kraftzentrum ihrer Projekte.

­Aktuell erfährt Daina Ashbees Karriere Auftrieb dank Auszeichnungen, Lobeshymnen und internationalen Tourneen mit Gastauftritten, u. a. auf der «Biennale di Venezia», bei «DANCE» in München oder bei den «Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis».

Ashbee hat ihr indigenes Erbe und die Schätze, die es für sie als Tänzerin und Choreografin birgt, in ihrem Leben vergleichsweise spät (wieder-)entdeckt. Durch den Vater, einen Bildhauer, kam sie mit ersten kulturellen Veranstaltungen, Zeremonien und gesellschaftlichen Anlässen (wie etwa Powwows) in Berührung. Um die 20 Jahre alt war sie, als sie in Vancouver bei der Raven Spirit Dance Society, einer zeitgenössischen Kompanie indigener Tänzerinnen und ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Jahrbuch 2017
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 166
von Philip Szporer

Weitere Beiträge
Arno Schuitemaker

Nachdem er an der Technischen Universität von Delft einen Master-Abschluss erworben hatte, wechselte Arno Schuitemaker die Richtung und begann eine Karriere im zeitgenössischen Tanz. Seit der 1976 geborene Niederländer ein Diplom für Choreografie in der Tasche hat, macht er Stücke, die sich durch eine ausgesprochen physische und sensorische Annäherung an...

Emilio Ochando

Schon früh in seiner Karriere hat der folkloristisch wie klassisch versierte Tänzer und stilsichere Choreograf Emilio Ochando den Entschluss gefasst, sich anstatt auf den populären Flamenco auf die weniger bekannten Tanz-Genres seiner Heimat zu konzentrieren: auf die Escuela Bolera und den klassischen spanischen Tanz. Folglich ist seine persönliche Handschrift,...

Mauro de Candia

Die Linie, die Diagonale, die Kurve, der Winkel. Deren Kraft und Poesie betont der italienische Choreograf. Reichert sie an, indem er Körper wie kantige Gebilde in das Geflecht der Linien stößt oder mit sanftem Pulsen deren Richtungsdrängen hemmt. Dabei gibt er Zeit: Die Reihen seitlich gelagerter, skulptural arrangierter Tänzer und Tänzerinnen, mit denen sein in...