Vorspiel in New York
Sie hat für Kurt Jooss‘ Folkwang Tanzstudio choreografiert, das Wuppertaler Ballett übernommen und in «Tanztheater Wuppertal» umbenannt und schließlich die Welt mit ihrer radikalen Fantasie aufgerüttelt. Aber im Vorfeld hatte Pina Bausch die Juilliard School of Music besucht und mit Choreografinnen und Choreografen in New York zusammengearbeitet. Ihre Form des Tanztheaters bezeichnete sie einmal als «Raum, wo wir einander begegnen können».
Ich möchte behaupten, dass Pinas Begegnungen während ihres zweijährigen Aufenthalts in New York von 1959 bis 1961 stärker zu ihrer Entwicklung beigetragen haben, als es weite Teile der Bausch-Forschung heute anerkennen. Sie arbeitete eng mit Antony Tudor, Alfredo Corvino, José Limón, Louis Horst sowie mit Lehrerinnen und Lehrern der Martha-Graham-Technik zusammen. Jenseits von Juilliard vertiefte sie sich in die Zusammenarbeit mit Paul Sanasardo und Donya Feuer. Während ihres Abstechers nach Saratoga, New York, im Jahr 1972 lernte sie darüber hinaus eine Tänzerin und einen Tänzer kennen, die bei der späteren Gründung des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch eine zentrale Rolle spielen sollten.
Über den Atlantik
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Tanz August-September 2023
Rubrik: Traditionen, Seite 56
von Wendy Perron
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1. Oktober bis 1. November Studienbeginn: Oktober 2024 (BA) Tanz, Kontext, Choreographie 1. Oktober – 1. Dezember Studienbeginn: Oktober 2024 www.hzt-berlin.de
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