Vorschau/Impressum

Tanz - Logo

Im Januar: Yuri Grigorovich
Hier gibt es nur: Verehrer und Feinde. Die einen bewundern, die anderen fürchten Yuri Grigorovich, der im Januar 90 wird und den das Bolschoi-Ballett mit einem zweimonatigen Festival ehrt. Er gilt als der einflussreichste Choreograf der Sowjet-Ära, Drahtzieher vor wie hinter den Kulissen. Anlass genug, einen kritischen Blick auf den Mann, das Werk und dessen Wirkung zu werfen, zumal «Spartacus» bald auch im Westen tanzt, beim Bayerischen Staatsballett in München und beim Vlaanderen Ballet in Antwerpen.

Im Februar: Tanzen ist Sünde! 
Dieses Urteil setzten die Kirchenväter in die Welt, und ihre Nachfolger verkündeten es weiter bis ins Hoch- und Spätmittelalter hinein – so heißt es jedenfalls, wann immer es um Christentum und Tanz geht. Doch das Klischee ist brüchiger, als wir annehmen. Denn der Tanz gehörte zu den Ritualen, die geistliche Gemeinschaften kultivierten, und zwar nirgendwo anders als im Kirchenraum. Wir werfen einen Blick auf ein kulturgeschichtliches Kapitel, das für manche Überraschung gut ist.
 

Der direkte Weg zu tanz

Haben Sie eine Frage oder einen Kommentar? Schreiben Sie an: redaktion@tanz-zeitschrift.de oder an unsere ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Bielefeld

Koberfenster sind Schaufenster für Prostituierte. Man kennt sie in Amsterdam, Braunschweig oder Dortmund. Nicht in Bielefeld. Bis jetzt. Dank des dreistöckigen Bühnenbilds von Stephan Mannteuffel, Schüler des großen Erich Wonder, Baumeister bei Heiner Müller und Einar Schleef, ist diese Sonderform der Nötigung zur Transparenz jetzt auch hier zu bewundern. Erst...

Befriedet

Na bitte, geht doch, und es musste dafür noch nicht mal Weihnachten werden: Die Pina Bausch Foundation und der französische Verlag L‘Arche Editeur haben ihren Streit beigelegt (tanz 7/16). Dabei ging es, wie die Stiftung mitteilte, «um hunderte von Videobändern von einzigartigem tanzhistorischen Wert». In einer Vereinbarung einigten sich die Parteien darauf,...

Frankfurt/Main

«Nichts anfassen, nicht sprechen.» Die Anweisung klingt nach Museum. «Verstecken, wenn es dreimal klingelt.» Das geht entschieden in Richtung Kindergeburtstag. Noch eine Spielregel steht aus: «Im Versteck bleiben bis zum nächsten Signalton.» Schluss mit lustig. Das «Hiding Piece» von Hofmann & Lindholm lässt das Publikum auf engstem Raum im Dunkeln hocken und die...