Vivian Assal Koohnavard

Newcomerin

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In Mats Eks «A Sort of …» tritt Vivian Assal Koohnavard aus dem Publikum auf die Bühne. Und dann performt sie etwas, das sich nicht in eine Schublade pressen lässt, sie tanzt einen burlesken Spaß und eine sensible Charakterstudie, und gerade, wenn man sich auf die Anmut und die Ästhetik ihres Tanzes eingestellt hat, kippt das Gezeigte in drastische Gewalt. Und Koohnavard spiegelt all das in ihren Bewegungen, in ihren Augen, im wachen Blick, der immer sagt: Das ist hier nicht, wie ihr euch das vorstellt.

Dieses Nichtfestlegen zieht sich durch das Leben der Tänzerin.

Koohnavard, geboren 1994 als Kind iranischer Eltern im schwedischen Göteborg, kam über Popmusik und MTV zum Tanz. Ihre Mutter erkannte, dass ihr Kind Freude an Bewegung und Rhythmus hatte und meldete die Zehnjährige bei der Svenska Balettskolan ihrer Heimatstadt an, an klassischen Tanz dachte sie da noch gar nicht. Der kam erst mit der Ausbildung, in Stockholm, Hamburg und Oslo. Nach Stationen im tschechischen Brno und wieder in Oslo tanzt sie seit fünf Jahren im Corps de ballet des Staatsballett Berlin, das klassische Repertoire, «Nussknacker», «Giselle», «Le Corsaire». Aber auch hier: nicht einengen lassen! Zwar geht ...

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Tanz 4 2023
Rubrik: Side Step, Seite 14
von

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