Staatstheater Nordost

Ralf Dörnen

Für Ballettdirektor Ralf Dörnen ist es der «falsche Weg». Aber nach einem Beschluss vom 9. Mai haben «Kulturministerin Birgit Hesse und die Träger der Theatergesellschaften», heißt es in einer Presseverlautbarung, allen Warnungen zum Trotz «den weiteren Fahrplan vereinbart. Dieser sieht die Verschmelzung des Theaters Vorpommern und der Theater und Orchestergesellschaft Neubrandenburg/Neu­strelitz zum 1. Januar 2018 zu einer neuen Theatergesellschaft vor. Das Land wird sich als Mehrheitsgesellschafter beteiligen.

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Das Staatstheater Nordost wird also kommen und damit eine Strukturreform, gegen die der Direktor des Ballett Vorpommern Sturm läuft: «Wie soll das gehen? Wir bespielen schon jetzt mit Greifswald, Stralsund und Putbus drei Theater und sollen künftig noch Neustrelitz  mitversorgen – möglicherweise auch Neubrandenburg, falls die Deutsche Tanzkompanie nicht mehr da ist. Dabei ist die Bühne dort für unsere Auftritte zu klein.»

Schon die jetzige Situation stellt das Ballett Vorpommern vor ein logistisches Problem, das nur mit allergrößter Anstrengung aller Beteiligten gelöst wird: Wie soll ein attraktiver Spielplan mit drei, vier Premieren gewährleistet werden, zu dem noch pro ...

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Tanz Juni 2017
Rubrik: Menschen, Seite 30
von Hartmut Regitz