Screening 11/22
WORLD BALLET DAY
Auf die Dauer kann wohl keine Kompanie widerstehen: Der «World Ballet Day» am 2. November wartet online mit einer Rekordbeteiligung auf. Vierzehn Ensembles, darunter Les Ballets de Monte-Carlo, Joffrey Ballet und Washington Ballet, präsentieren sich zum ersten Mal in diesem Rahmen. Aber ebenso sind Evergreens dabei wie das Ballett der Pariser Oper, das American Ballet Theatre oder Londons Royal Ballet (Foto: Andrej Uspenski). Den Anfang macht das Australian Ballet, das gerade seinen 60. Geburtstag feiert, dann geht es geografisch von Ost nach West.
Allein 15 Eins-a-Truppen vertreten Europa, Großbritannien fährt als Brexiteer seinen eigenen Kurs, Afrika sendet aus zwei Ballettsälen, der amerikanische Kontinent zeigt sich vor allem mit seinen Nordlichtern – aber eben nicht nur. Ein Festtag für alle Klassikliebhaber*innen, auch wenn Russland fehlt … gilt: volles Programm am 2. November; www.worldballetday.com
Ballett im Kino Live aus dem Royal Opera House in London, www.rohkinokarten.com 16. Nov., 19.15 Uhr: «The Royal Ballet: A Diamond Celebration»: die Uraufführung von «For Four» von Christopher Wheeldon und drei weitere Weltpremieren: Pam Tanowitz und der ...
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Tanz 11 2022
Rubrik: Kalender, Seite 46
von
Man schrieb das Jahr 2020, als die damalige Ballettchefin der Pariser Oper, Aurélie Dupont, Norwegens Tanztheaterstar Alan Lucien Øyen vorschlug, ein Stück für ihr Haus zu schaffen. Sie wusste genau: Die Truppe aus dem Garnier-Palast und auch das Publikum würden damit eine absolute Neuheit erleben. Doch es folgten Pandemie und Lockdowns, bis zur Wiederaufnahme der...
Mitte Oktober, Verleihung des «Deutschen Tanzpreises» im Essener Aalto Theater. Mit dabei per Zuschaltung: die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth, Partei: Bündnis 90/Die Grünen. Was hatte man sich nicht alles von ihr erwartet – Aufbruch, Elan, Engagement, Fortschritt ... Okay, die Zeiten sind schwierig, Krieg, Klimakrise, Energieengpass und dann...
Barrierefrei
UNIQUE@DANCE
Ihre wichtigste Erfahrung? Dass sie als Tänzerin keinen Normkörper brauche. Das sagt Kübra Sekin, Teilnehmerin des Programms «M.A.D.E», in dem seit 2019 Tanzschaffende mit und ohne Behinderung weitergebildet werden. «M.A.D.E» war ein wichtiger Schritt der DIN A 13 tanzcompany auf dem Weg zu mehr körperlicher Diversität im Tanz. Für Gerda...
