Screening 11/19
Dreimal Royal Ballet
Es gibt nicht so viele Berliner Ballette, die den Weg ins internationale Repertoire gefunden haben. Eins davon ist «Concerto». Kenneth MacMillan hat es 1966 an der Deutschen Oper zum 2. Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch choreografiert: ein Glanzstück nicht zuletzt dank seiner Muse Lynn Seymour (tanz 3/19). Die ist, inzwischen 80-jährig, zwar nicht mehr dabei, aber ihre Inspirationskraft lässt sich noch immer bei jeder Aufführung des Royal Ballet ahnen.
So wie die Sensibilität eines Frederick Ashton, der 1968 mit seinen «Enigma Variations» von Edward Elgar gewissermaßen die britische Vorlage zu den «Dances at a Gathering» von Jerome Robbins lieferte, die ein Jahr danach entstanden. Beschlossen wird der Dreiteiler des Royal Ballet allerdings nicht mit dem Evergreen aus Amerika, sondern ganz russisch mit «Raymonda, 3. Akt»: einem klassischen Highlight à la Petipa, das Rudolf Nurejew choreografisch überarbeitet hat – sehenswert besetzt mit Natalia Osipova und Vadim Muntagirov.
Im Kino – live aus dem Royal Opera House – am 5. November
Lara Turk und Nehemiah Kish in «Enigma Variations»
Ballett im Kino (tanz 3/14):
Live aus dem Bolschoi-Theater in ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Mit dem Tod ihres Doyens Alberto Testa verliert die italienische Ballettkritik, ja die Tanzwelt insgesamt eine maßgebliche Persönlichkeit. Testa kam 1922 in Turin zur Welt und nahm Ballettunterricht bei Grazioso Cecchetti und Susanna Egri. Seinen Hochschulabschluss machte der Student der italienischen Literatur mit einer Dissertation über Tanzgeschichte. Er selbst...
Er war ein echtes Berliner Kind, der am 5. September 1946 geborene Bernd Dreyer. Und ein geborener Tänzer. Von 1961 bis 1966 besuchte er die Staatliche Ballettschule Berlin, damals noch in der Niederlagstraße. Nach einjährigem Zusatzstudium an der Waganowa-Akademie im einstigen Leningrad ging er 1967 ins Ballett der Deutschen Staatsoper, gewann 1973 beim...
Der Verleger Rudolf Rach war lange Zeit ein umsichtiger Sachwalter, was die Filmrechte der Choreografin Pina Bausch betraf. Vor ein paar Jahren hat die Pina Bausch Foundation in Wuppertal diese Aufgabe übernommen. Pünktlich im 10. Todesjahr der Tanztheater-Doyenne startet sie nun die «Pina Bausch Editions». Als Erstes ist «Palermo Palermo» an der Reihe. Aufnahmen...
