Sasha Waltz

als Buch

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Sasha Waltz zeigt am 23. Mai ihre neue Oper «Medea» am Grand Théâtre de Luxembourg. Ihre Tänzer sind bis zur Unkenntlichkeit in Lehm eingebacken, ein Fries aus grauen Monstren. Woher wir das schon wissen? Selten war ein Bildband so aktuell, wie Cluster von sasha waltz & guests (von denen sie laut eines ausklappbaren Verzeichnisses bislang gut 240 empfing).

Wie es sich für ein richtiges Coffeetable Book gehört, haben 19 Fotografen die Werkgeschichte der Berliner Choreografin in reine Opulenz umgesetzt: Und drei Philosophinnen, darunter Judith Butler, kurze Kommentare und Überlegungen zu ihrem Schlüsselstück «Körper» von 2000 beigetragen. Mittendrin sind die Probenbilder zu «Medea» zu finden, nach «Dido & Aeneas» ihre zweite Oper, dazwischen ihre meist großartigen «Dialogen» mit architektonisch starken Räumen bis hin zur Intervention in Großinstitutionen – wie die Berliner Schaubühne und Opernhäuser, die es nicht zum ersten Mal wagen, Choreografen gleichauf mit Regisseuren anderer Sparten eine «neue», eben körperlichere Interpretation ihrer alten Werke anzuvertrauen. Der Bildband, seit Pina Bausch und Vladimir Malakhov eine glamourös kultige Pflichtübung der Branche, sobald sie ...

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Tanz Mai 2007
Rubrik: Celebrities, Seite 28
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