Praxis klein 1/22

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Die Lehrerin: Jasmine Ellis

Jasmine Ellis, Ihr «Bad Lemons Project» in München klingt wie noch so eine verrückte Tanzmethode, oder was verbirgt sich hinter «schlechten Zitronen»? 
Eine Initiative, die professionelles, mit 20 Euro pro Woche auch bezahlbares Training für Profitänzer*innen aus dem Münchner Raum anbietet.

Wer kommt?
Es gibt – je nach den Lehrer*innen – eine große Nachfrage.

Normalerweise sind 20 bis 30 Tänzer*innen bei uns, aber wenn bestimmte Persönlichkeiten unterrichten, reisen Leute auch aus anderen Städten an.

Wie funktioniert das in der Pandemie?
Durch internationale Kollaborationen mit Kompanien in New York und Montreal zum Beispiel, die ihre Klassen online anbieten und vice versa. Die Platzkapazität im Studio Munich Circus Hub ist natürlich immer zu klein.

Als Choreografin haben Sie kürzlich gefragt: Trägt die physische Distanz mit dazu bei, dass wir eine immer einsamere Gesellschaft werden? 
Was ich in «Skin Hunger» thematisiere, gilt auch für das «Bad Lemons Project»: Wir brauchen eine gesunde Szene. Isolation und Berührungsängste verursachen soziale Missstände. Da erwarten uns noch jede Menge Nachwirkungen.

Wenn sich eine professionell Tanzende anmeldet, ...

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Tanz Januar 2022
Rubrik: Praxis, Seite 56
von

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