Praxis 8/22
Berner Tanzpreis
CHOREOGRAFISCHES GESCHICK
Paloma Muñoz kann sich freuen: Die Spanierin erhielt am 25. Juni den «Berner Tanzpreis» für die Choreografie «La Piel Vacía». Verbunden mit dem Preis, der im Rahmen der «Tanzplattform Bern 2022» verliehen wurde, ist die Erarbeitung einer Uraufführung mit dem Bern Ballett.
Gewürdigt werde «ein gelungenes Zusammenspiel von dramaturgischer Gewandtheit im Aufbau des Stückes, choreografischem Geschick, das den Persönlichkeiten der Darstellerinnen Raum lässt, und einer interessanten Klanglandschaft», so die Jury, bestehend aus Kinsun Chan, Felix Landerer, Xenia Wiest, Claudia Rosiny und Isabelle Bischof. Der mit 3000 Franken dotierte Publikumspreis ging an Olga Labovkina für «Let Sleeping Dogs Lie».
www.buehnenbern.ch
Ohne Barrieren
ACCESS-MAKER KREATIV LABOR
Barrierefreiheit wird ein immer wichtigeres Thema in den Darstellenden Künsten. Wie baut man Zugangssperren ab, insbesondere für Menschen mit Behinderung? Das «Access-Maker Kreativ Labor» der Un-Label Performing Arts Company sucht vom 8. bis 12. August in der Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW in Remscheid nach alternativen Publikumszugängen und ...
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Tanz August/September 2022
Rubrik: Praxis, Seite 65
von
Zürich und Genf
THEATERSPEKTAKEL UND LA BÂTIE
Das «Zürcher Theater Spektakel» steht für die Eigenschaft, die sein Heimatort gerne für sich in Anspruch nimmt, aber nicht immer einlöst: Weltoffenheit. Nicht nur sind hier zahlreiche Formate frei zugänglich, sondern auch viele internationale Produktionen zu Gast – etwa Phia Ménard aus Frankreich mit «La Trilogie des...
Klaus-Michael Kühne ist einer der reichsten Menschen Deutschlands. Und Kühne sorgt sich um die Kultur seiner Heimatstadt Hamburg. Das Haus der Staatsoper am Gänsemarkt sei Hamburgs nicht würdig, verkündete er im «Spiegel»: das Gebäude asbestverseucht, das Niveau durchschnittlich und die Akustik mangelhaft. Er biete an, einen Neubau in der Hafencity zu finanzieren.
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Der Berliner «Tanz im August» ist schon lange ein Barometer für Betriebstemperaturen aller Art: des Klimas, der Kulturkontinente, der Weltgesellschaft. Zum letzten Mal verantwortet Virve Sutinen das Festival und zeigt so klar wie nie, was ihr wichtig war. Nämlich Empowerment von Frauen, ästhetisch kraftvolle und kontroverse Positionen sowie choreografische...
