persönlich
benois de la danse___
pierre lacotte
ein wirklicher Grandseigneur, erhielt beim diesjährigen «Tanz-Oscar», dem «Prix Benois de la Danse», seinen Lebenswerk-Lorbeer. Kurz nach seinem achtzigsten Geburtstag wurde er in Moskau für seine Verdienste um die Tanzkunst ausgezeichnet. Von «La Sylphide» über den «Pas de Quatre» bis «Coppélia» hat kein anderer so viele Originalchoreografien dem Vergessen entrissen.
Für die männliche Hauptrolle in Jean-Guillaume Barts historistischer «La Source»-Version wurde Mathias Heymann vom Pariser Opernballett geehrt.
Carsten Jung, Erster Solist des Hamburg Ballett, und Alina Cojocaru, Erste Solistin des Londoner Royal Ballet, erhielten je einen Benois für ihr fulminantes tänzerisches method acting in John Neumeiers «Liliom». Als Dritter im «Liliom»-Siegerbund kam der Komponist Michel Legrand zu Ehren. Lar Lubovitch holte die Trophäe für die beste Choreo-grafie mit «Crisis Variations» nach New York.
tamed_________
liane simmel
zieht sich nach 15 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit aus dem «operativen Geschäft», sprich: aus dem Vorstand des Vereins Tanzmedizin Deutschland zurück – damit, wie das Gründungsmitglied hinzufügt, aus «tamed» kein «Simmel e. V.» wird. ...
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Tanz Juli 2012
Rubrik: menschen, Seite 32
von Hartmut Regitz
Horst Koegler war nicht der Einzige, der über die «Sylvia» von László Seregi einst ins Schwärmen geriet. «Die ganze Choreografie», schrieb er 1973, «ist ein Füllhorn witzigster und sprühendster, durchgehend aber striktest dramaturgie- und charakterbezogener Einfälle – nie grob, nie direkt, nie vulgär, immer lächelnd, immer heiter, immer charmant.» Eine...
Decouflé Superstar: «Wenn mir schon niemand eine Retrospektive widmen will, mache ich es eben selbst.» Das muss er sich gesagt haben, der schillerndste Spaßvogel der Tanzlandschaft. Weil Humor aber schneller altert als das Tragische, zeigt der zuletzt beim Cirque du Soleil und mit den Crazy-Horse-Girls erfolgreiche Philippe Decouflé kein «Best of …». Vielmehr...
anne teresa de keersmaeker veröffentlichte soeben ihr zwischen 1982 und 1986 entstandenes Frühwerk: als Buch, auf DVD, per Video-Lecture. Bei der Vorstellung von «A Choreographer’s Score» in Paris hat sie die wichtigsten Strukturen auch live demonstriert.
Sie waren wie eine tanzende Rockband. Vier junge Frauen beschießen die Welt mit herausfordernden Blicken. Auf...
