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Newcomer
Amit Noy 
Amit Noy weiß seine Wurzeln zu entflechten, und das allein ist beeindruckend. Noy kam in Hawaii zur Welt, als Sohn einer Mexikanerin und eines Israelis. Da ging es los: mit Hula. Als er zehn Jahre jung war, zog die Familie nach Neuseeland, wo Noy plötzlich jeden Montag zum israelischen Volkstanz ging. «Aber wir waren die einzigen Juden», lacht er. In Los Angeles und New York bildete er sich weiter aus, unter anderem bei Deborah Hay.

Natürlich hat er mit seiner Familie auch in Israel gelebt, und daraus erwuchs «ein komplexes Verhältnis zum dortigen Staat und zum Judentum».

In Deutschland erhielt er ein Pina-Bausch-Fellowship der Kunststiftung NRW, heute lebt er in Marseille, wo er seine Compagnie Sumac gegründet hat. Bekannt wurde Noy mit «A Big Big Room Full of Everybody’s Hope», bei dem ein großer Teil seiner Familie mitwirkt, angefangen bei seiner Großmutter, die zur Zeit der Shoah in Belgien zur Welt kam. «Die Diaspora und ständige Umzüge sind unser Schicksal», meint Noy dazu. In dem Stück webt er seine Familiengeschichte zusammen, unter Mitwirkung von vier Generationen: Wie können wir überleben, wenn so viel Gewalt geschehen ist? Und: Was bedeutet es, zu ...

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Tanz November 2025
Rubrik: Side step, Seite 14
von

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Nachrichten tanz 11/25

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