Kalender Oktober 2017
Highlights Oktober 2017
Bonn: On tour
Bangarra Dance Theatre
Seit 28 Jahren finden die Tänze der australischen Aborigines und Torres-Strait-Insulaner eine Heimat beim indigenen Bangarra Dance Theatre. Jahrelang war es im Hafen von Walsh Bay in Sydney ansässig, demnächst bezieht es ein neues Quartier. Davor aber tourt die Company durch Europa, verschiedene Programme im Gepäck. In Bonn zeigt sie mit «Spirit» eine Art Sampler ihres Repertoires.
Das Berliner Publikum bekommt im Rahmen von «OUR land people stories» drei verschiedene Kurzproduktionen zu sehen: Daniel Riley und Beau Dean Riley Smith erkunden in «Miyagan» das komplexe Verwandtschaftssystem der Clans aus der Wiradjuri-Region, die Inspiration für «Nyapanyapa» holte sich der künstlerische Direktor Stephen Page von Malereien der gleichnamigen Künstlerin, und Jasmin Sheppards «Macq» porträtiert den letzten Gouverneur der ehemaligen Strafkolonie New South Wales.
Bonn, Opernhaus, 22. Oktober; www.theater-bonn.de; Berlin, Haus der Berliner Festspiele, vom 26. bis zum 28. Oktober; www.berlinerfestspiele.de
Bern
Tanz in Bern
Hinter der Biegung der Aare, zu Füßen der Stadt, steht die Dampfzentrale mit Turbinensaal und Kesselhaus, ...
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Tanz Oktober 2017
Rubrik: Highlights und Kalender, Seite 31
von Red.
Seien wir realistisch: Billy Elliot, der britische Junge aus dem gleichnamigen Erfolgsfilm bzw. -Musical, dürfte nicht der letzte Junge gewesen sein, der wegen seiner Leidenschaft für den Tanz Spott aus seinem Umfeld kassieren musste.
Das weiß auch die Tanzpädagogin und Referentin des DTB (Deutscher Turner-Bund) für Kindertanz, Julia Dold, die soeben ihr zweites...
Akt zwei: Hilarion drückt sich auf die Bühne. Keine Spur von Giselles Grab, dafür taucht eine unheimliche Frauengestalt in dunkelrotem Kleid auf. Es ist eine Wili, wie Heinrich Heine sie nannte, korrekt slawisch Víla genannt: der Geist einer Braut, die vor der Hochzeit gestorben ist. Im französischen Ballett «Giselle, ou les Wilis» von 1841 haben Wilis die...
Newcomer: Volmir Cordeiro
Wie wäre der Blick zu tanzen? Das ist die Frage hinter dem Quartett «The eye the mouth and the rest» des 30-jährigen Brasilianers Volmir Cordeiro. «Was mich wirklich interessiert, ist der Moment, in dem das gegenseitige Sich-Anschauen zu einer Art respektlosem Akt wird», sagt er. Auf der Bühne zusammen mit Marcela Santander Corvalán,...
