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Brüssel: Kunstenfestivaldesarts

Nur zwei Beispiele, wie Tanzkunst auf die Welt von heute reagiert: Die südkoreanische Choreografin Geumhyung Jeong greift für ihr «Reha-Training» auf eine lebensgroße männliche Puppe zurück, wie sie zur Ausbildung von Kranken-schwestern benutzt wird: Ein absurder Versuch, die Puppe mit konkreten tänzerischen Aufgaben zu «rehabilitieren». Um das Körperbild geht es auch der Kanadierin Dana Michel, die in «Cutlass Spring» Zusammenhänge von Sexualität und Repression mit atemberaubender Härte sichtbar macht.

Zwei Beispiele von vielen, die zeigen, dass das «Kunstenfestivaldesarts» wiederholt ein internationaler Gradmesser für die Befindlichkeiten der Tänzer- und Künstlerseelen sein wird.

Vom 10. Mai bis zum 1. Juni; www.kfda.be 

München: «Dance» Festival 

Nichts Schöneres, als im Sonnenschein an der Isar zu liegen und sich abends ins Tanzgetümmel zu werfen! Genau dazu besteht Gelegenheit, wenn Münchens «Dance»-Festival lockt. Dieses Mal mit dabei: William Forsythes fast meditatives «A Quiet Evening of Dance» (tanz 3/19), Marie Chouinards kalligrafische «Henri Michaux Mouvements» (tanz 8/15), Lia Rodrigues‘ brandneues «Fúria» (tanz 1/19), Richard Siegals ...

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Tanz Mai 2019
Rubrik: Tanz im Mai, Seite 34
von

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Leserbrief: Direktionswechsel in Hagen

Mit großem Interesse habe ich den Beitrag von Arnd Wesemann in der April-Ausgabe von tanz auf Seite 19 gelesen. Es befinden sich einige Falschinformationen in diesem Beitrag. Der Name des derzeitigen Ballettdirektors ist Alfonso Palencia und nicht, wie bei Ihnen angegeben, Alfredo Palencia. Desweiteren war er nur in der Spielzeit 17/18 interimistisch tätig. In der...

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