Highlights 10/24

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Bern, St. Gallen, Zürich
SCHWEIZER GIPFEL
Die Schweiz stürzt sich mit Elan in den tänzerischen Nachsommer. In die Bundesstadt lockt das Festival «Tanz in Bern», das sich ums Thema «ensemble» dreht, um Gemeinschaft und Gemeinsamkeit. Mit dabei: ausschließlich Ensembles, die Arbeiten zeigen wie «Unearth» von Jefta van Dinther, «Hairy» von Dovydas Strimaitis oder «Versa-vice» von Tânia Carvalho. Vom 23. Oktober bis 10. November; 

www.dampfzentrale.

ch
In St. Gallen geht Frank Fannar Pedersen in seine zweite Saison und entwirft zusammen mit Javier Rodríguez Cobos «Limbo», sprich: den Aufenthalt in einem diffusen Zwischenreich, ab 3. Oktober; www.konzertundtheater.ch Und Cathy Marston wagt sich mit ihrem Ballett Zürich einmal mehr an eine reale historische Figur: Die Wiedergängerin der Klaviervirtuosin und Schumann-Gattin «Clara» tritt im Opernhaus am Zürichsee auf, ab 11. Oktober; www.opernhaus.ch

London
ENCOUNTERS, DANCE UMBRELLA
Das Royal Ballet ist aufgeschlossen fürs Zeitgenössische. Das beweist einmal mehr «Encounters», ein Abend, der zwei neue Choreografien von Pam Tanowitz und Joseph Toonga, gerahmt von Kyle Abrahams «The Weathering» und Crystal Pites «The Statement» ...

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Tanz Oktober 2024
Rubrik: Kalender, Seite 24
von

Weitere Beiträge
Wie Tanz entsteht

Was für ein trauriger Mensch! Wir lernen John Cranko, den Mann mit den schwermütigen Augen, in einem Flugzeug kennen, und nein, es ist nicht der fatale Flieger, in dem er 1973 über dem Atlantik stirbt. Im schwarz-weißen Pepita-Jackett, das er so liebte, reist er zum ersten Mal von London nach Stuttgart, mit seiner Ankunft beginnt Joachim A. Langs Filmbiografie über...

Musenkuss

Elisa Badenes, Sie sind Erste Solistin des Stuttgarter Ballett – wann haben sie zum ersten Mal davon gehört, dass Sie in einem Film mitspielen werden? 
Das ist sehr lange her, wir hatten ein Treffen mit dem Regisseur Joachim Lang. Wir dachten, wir drehen ein paar Ballettszenen oder machen eine Dokumentation, das kannten wir schon. Aber ein Film, ein echter...

From Shiraz, with love

«Only a broken voice can fix a broken world», schreibt Sorour Darabi in seinem Gedicht «Night». In «seinem» Gedicht? Gendertechnisch ist das Maskulinum hier im Grunde nicht darstellbar. Das Femininum aber erst recht nicht. Was bleibt da übrig? Selbst ein Mischpronomen wie «sier» greift zu kurz, denn da sind ja immer noch starre Begriffe von weiblich und männlich im...