hans-georg küppers

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Man muss ja nicht so weit gehen und den Mann eine Lichtgestalt nennen, wie es die Frau vom Bezirksausschuss tut. Sie treibt Hans-Georg Küppers damit glühende Röte ins Gesicht. Münchens Kulturreferent hat seine Fans in allen Schichten der städtischen Hierarchie, ganz oben, in der breiten Mitte und eben auch in den kleineren Verwaltungsbereichen.

Denn der SPD-Mann betätigt sich mit Charme und Geschick als Kanalarbeiter, wirbt für schwierige Projekte wie das wohl ehrgeizigste seines Deputats, das sogenannte Kreativquartier, unternimmt eine Dienstreise zu bereits existierenden, möglicherweise vorbildlichen Projekten und bringt mit einer Anschubveranstaltung und einem Internet-Forum die Diskussion unter den Bürgern ins Rollen.

2015 soll der Plan realisiert sein, die denkmalgeschützte Jutier- und die Tonnenhalle im Nordwesten der Stadt zu sanieren und auszubauen nach den Bedürfnissen von Münchner Künstlern und Leuten aus der sogenannten Kreativwirtschaft, die das Geld bringen, das Künstlern stets fehlt. Was und wen die kreative Insel inmitten eines urbanen, nach zeitgemäßen Kriterien gestalteten neuen Viertels auf einer der höchst seltenen von der Stadt bebaubaren Industriebrachen ...

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Tanz Jahrbuch 2011
Rubrik: Die Hoffnungsträger, Seite 145
von Eva-Elisabeth Fischer

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