Die Lehrerin: Stefanie Rose

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Sie unterrichten in Darmstadt Yoga und Contact Improvisation, kurz CI. Wie kam es dazu? Ich habe als Kind Ballett gemacht, irgendwann aufgehört und mit «authentic movement» begonnen, was eine eher spirituelle Bewegungsarbeit ist. Dann habe ich auf einem Festival in Göttingen CI kennengelernt und fühlte mich sofort darin wohl.

Freiheit im Tanz – das wollte ich leben!

Wie sieht Ihr eigener Ansatz aus?  Für mich ist CI eine Forschungsarbeit: Welche Bewegung ist mit dem Körper möglich, mit mir selbst, mit dem Raum und mit anderen Menschen? Dabei wird nicht nur die körperliche Ebene berührt, sondern auch die emotionale und die geistige.

Ist CI Kunst? Ja, CI-Jams sind wie wandelnde Bühnen, auf denen jeder tanzen kann. Zuschauer und Tänzer sind nicht voneinander getrennt. Der Tanz lässt viel Raum für Kreativität. Jeder kann sich mit seinem Körper ausdrücken, das ist für mich Kunst.

Sie sind eigentlich Sozialpädagogin, was hat Sie veranlasst, CI-Tutorin zu werden? Ich wollte einfach meine Begeisterung weitergeben.

Was erleben Sie beim Unterrichten? Ich sehe, dass CI die Menschen lehrt, nonverbal und gewaltfrei zu kommunizieren und selbstbestimmt mit anderen in Kontakt zu treten. Es gibt ...

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Tanz Mai 2017
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Sara Mierzwa

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