Der Mitbegründer von ballet-tanz ist tot
November 1993. Wir hatten uns nie vorher gesehen, ein einziges Telefonat miteinander geführt und brauchten genau 90 Minuten, um die Zeitschrift ballett international mit dem Magazin tanz aktuell zusammenzuführen und damit eine der führenden Zeitschriften für Tanz weltweit zu etablieren. Im Januar 1994 erschien die erste Ausgabe, und es war der letzte große Erfolg mit einem Magazin für Erhard Friedrich. Zusammen mit Horst Koegler entwickelten wir das Erfolgskonzept innerhalb weniger Wochen. Bereits im März 1994 hatte sich das neue Journal durchgesetzt.
Erhard Friedrich berief die Redaktion monatlich zu sich nach Seelze bei Hannover zur Blattkritik. Diese sehr emotional und engagiert geführten Diskussionen bestimmten den Erfolg von ballet-tanz wesentlich mit. Dabei lernte ich ihn vor allem als kongenialen Partner und instinktiven Verleger kennen. Immer gab er die finanzielle und strukturelle Rückendeckung für unsere inhaltlichen Überlegungen. Er machte sich für das Bodenständige stark, das sich in seiner Liebe zum Land und zur Natur ausdrückte. Mit dieser handfesten und oft äußerst klugen Weise führte er als Verleger auch ballet-tanz wie Dutzende von Zeitschriften zuvor zum Erfolg. ...
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The eight of October Skånes Dansteater has inaugurated their new house, Båghallarna, situated in Västra Hamnen, the former industrial area that has become the dynamic hot spot of Malmö – with the sky scraper Turning Torso as its landmark (photo right). The only thing left unchanged in the shipyard warehouse is the bow formed shell that's given the building its name...
Augustine
Das Amphitheater ist gefüllt bis hinauf in den letzten Rang. Kurz vor Beginn der Vorstellung betritt der Dompteur die Arena, von sechs bis acht Assistenten begleitet. Projektionsapparate werden justiert, Protokolle sortiert. Dann haben die Darstellerinnen ihren Auftritt – Frauen jeden Alters, Schöne und Hässliche, ausgemergelte Gestalten, verführerische...
Ekstase ist schwer angesagt: «Da trat ich aus mir raus», sagen die Tänzer, «geriet in einen flow», das «kann man nicht erklären», es war «wie eine Droge». Alexander Löwen nannte es 1975 in seinem Klassiker «Bioenergetics» «das Vibrieren des Körpers, das es ermöglicht, die unwillkürlichen Bewegungen des Körpers als Ausdruck seines Lebens und dessen Kraft zu erleben...
