Yair Vardi

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Yair Vardi wurde in Israel nur inoffiziell «Mister Dance» genannt. Aber jetzt ist er stolzer Träger des Ordens «Chevalier des Arts et des Lettres», den das französische Kulturministerium jedes Jahr an zweihundert Notabeln aus aller Welt vergibt. Zu dieser Ehre kamen vor ihm in Israel nur der illustre Yonatan Karmon und die Tanzikone Ohad Naharin. Vardi war in den 1960ern ein prominenter Tänzer bei Batsheva, nicht ganz so charismatisch wie Moshe Efrati. Später war er u. a. beim Ballet Rambert, bei Lindsay Kemp und Martha Graham. Im britischen Newcastle gründet er das Dancity Center.

Als 1989 die Dellal-Familie nach einem Leiter ihres soeben errichteten Suzanne Dellal Dance Center in Tel Aviv suchte, hieß ihr Kandidat: Yair Vardi. In diesem Jahr feiert das Suzanne Dellal zwanzigjähriges Bestehen. Dass in dieser Zeit der zeitgenössische Tanz aus Israel zu einem Welterfolg wurde, daran hat Vardi entscheidenden Anteil. Er sorgte für professionelle Bedingungen in der freien Szene, er machte sie im Ausland bekannt und brachte auch dem Publikum daheim die zeitgenössische Kunst nah. Im Rückblick waren es die beiden ersten Ziele, die man Vardi seinerzeit als zu vermessen ankreidete. Wo Vardi ...

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Tanz Jahrbuch 2009
Rubrik: Hoffnungsträger, Seite 142
von Ora Brafman

Vergriffen
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