Tanzen nicht erwünscht. Verbotsschild in Tokio

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Es ist wieder so weit. Wir sind im Monat der schönen Wünsche. Weihnachten. Neues Jahr. Gute Vorsätze. Davor gibt’s natürlich den «Nussknacker», danach natürlich ein Katerfrühstück. Aber was wünschen wir uns in diesen Zeiten? «Weltfrieden» klingt schrecklich, obwohl es berechtigterweise der Klassiker ist unter allen guten Wünschen. Plastiklose Weltmeere ist auch so ein scheinheiliger Wunsch, steht er doch im klitzekleinen Widerspruch zu all den bunten Weihnachts-Gadgets, mit denen wir uns bald trösten werden. Natürlich könnte man auch Fair Trade verschenken.

Geht aber nach hinten los, sollte der oder die Beschenkte vom Theater leben wollen. Gemeint ist jene Institution, die sich seit Juli dieses Jahres für ihre Gäste auf eine Mindestgage von 200 Euro pro Vorstellung einlässt, plus Probenhonorar von 90 Euro am Tag, sprich: 11,25 Euro brutto pro Stunde – mit Ausnahme sogenannter kleiner Rollen, die nur 150 Euro pro Vorstellung und ein Probenhonorar von- 60 Euro pro Halbtag einbringen. Bei maximal fünf Vorstellungen pro Monat ist das alles andere als Fair Trade, denn Tanzschaffende, das versteht sich aus Verwaltungssicht, spielen immer nur eine «kleine Rolle». Hinter uns liegt aber ...

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Tanz Dezember 2017
Rubrik: Editorial, Seite 1
von Arnd Wesemann

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Auditions:

Staatsballett Berlin

The incoming General Artistic Directors Johannes Öhman and Sasha Waltz are looking for female and male classical and contemporary dancers.

Audition (by invitation only). 27 January, 10 March. Apply and register at: www.stageaxis.com


Gauthier Dance, Theaterhaus Stuttgart

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Sechs nackte weiße Torsi, sechs Tänzerinnen und Tänzer ganz in Schwarz mit weißen Halskrausen im Rhythmus von Julia Kents Cello-Komposition «Overlook» – sogleich wird man entrückt in die Welt von «Shakespeare Dreams» im Regensburger Velodrom. Monika Frenz‘ Bühne weitet das Geschehen in die durchlichterte Nacht kosmischer Zeitlosigkeit und gespiegelter Verzerrung....

Darmstadt: Tim Plegge «Eine Winterreise»

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