Was passiert in Bukarest?
Wer sich einmal durch die täglich an ihrem Verkehr kollabierende Stadt gekämpft, eine Taxifahrt zwischen quälendem Stillstand und atemloser Raserei überstanden und schließlich unter Lebensgefahr den sechsspurigen Boulevard Nicolae Balsescu überquert hat, wer im schnellen Rhythmus der Fußgänger sicher an den Verführungen der Kaffeehäuser und tiefen Blicke vorbeigekommen ist, der ahnt: genau hier, an der Piata Universitatii, schlägt das Herz von Bukarest.
Je näher man dem neu gegrün- deten Nationalen Zentrum für Tanz kommt, desto stärker ist die Dynamik der Stadt zu spüren – kein Wunder, Bukarest ist ein Ort vielfältiger Möglichkeiten unter erschwerten Bedingungen. Das Tanzhaus ist dafür das jüngste Symbol. Ursprünglich war es einfach als Raum zum Proben und Aufführen gedacht, für alle Choreografen, die ihre Stücke bereits auf internationalen Festivals und in wichtigen Theatern, nicht aber in der eigenen Stadt zeigen konnten. Zeitgenössische rumänische Künstler wie Mihai Mihalcea, Manuel Pelmus, Cosmin Manulescu und Eduard Gabia und andere sahen in Bukarest lang keine Chance auf offizielle Anerkennung und führten unzählige Gespräche mit Politikern und Verantwortlichen. «Nach ...
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«Ich bin nicht nur eine Frau, die heute lebt. Ich bin alle Frauen, die je gelebt haben.» Die indische Choreografin Chandralekha lebt nicht mehr, und doch lebt sie weiter in ihrer für den zeitgenössischen Tanz in Indien so bahnbrechenden wie emanzipatorischen Arbeit. In ihren Schülerinnen und Schülern. Und in ihrem choreografischen Werk, auf das man die vielseitige...
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Geboren in São Paulo, studierte sie Cec-chetti-Technik bei Maria Melo, ehemalige Primaballerina der Scala di Milano. Nach der klassischen Ausbildung an der Stuttgarter John-Cranko-Akademie lernte sie in New York moderne Tanztechnik und Yoga kennen. Am Alan Bateman Institute for Health Body Education absolvierte sie ihre Yoga-Ausbildung. Zurück in Deutschland, wurde...
