Elise Ralston
Geboren in São Paulo, studierte sie Cec-chetti-Technik bei Maria Melo, ehemalige Primaballerina der Scala di Milano. Nach der klassischen Ausbildung an der Stuttgarter John-Cranko-Akademie lernte sie in New York moderne Tanztechnik und Yoga kennen. Am Alan Bateman Institute for Health Body Education absolvierte sie ihre Yoga-Ausbildung. Zurück in Deutschland, wurde sie Mitglied des Bremer Tanztheaters bei Reinhild Hoffmann.
Was unterrichten Sie? Tanz, Improvisation und der ständige Dialog mit live ausgeführter Musik – eigentlich ein spirituelles Prinzip – bilden die Voraussetzung für den von mir seit 20 Jahren entwickelten modernen, auf brasilianischen Elementen fußenden Ausdruckstanz, den ich «Dança Expressiva» nenne. Ich entwickelte eine Methode, die durch eine von Yoga verursachte vollständige Entspannung des Körpers bei gleichzeitiger Konzentration auf die Musik zu einem eigenen Bewegungsimpuls führt. Es entsteht so ein frei fließender und sich ständig erneuernder Dialog zwischen den Klängen und den Bewegungen.
Was erwarten Sie von Ihren Studenten? Dass sie durch die Erfahrung mit der Bewegung bessere Menschen werden. Meine Erwartungen an die Studenten sind sehr hoch, denn ich ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Matteo Levaggi, a former dancer for Aterballetto and the youngest rising talent in Italian postclassical ballet, likes to give his ballets philosophical-sounding titles such as “Canto bianco in un momento di orizzonte verticale” (White Singing in a Moment of Vertical Horizon), created for Balletto Teatro di Torino to music by Steve Reich. As resident choreographer,...
Ismael Ivo gibt sich göttlich. Ein güldnes Sonnensymbol auf dem nackten Rücken, steigt er herunter aus seinem Olymp, und Lorbeerkranz gleich umwinden seine Hände das eigene Haupt: ein schwarzer Apoll, der sich aus der neobarocken Kuppel der Eingangshalle herablässt, um das neu eröffnete Berliner Bode-Museum nicht als ein «Apollon musagète» zu weihen, sondern als...
«Mein Name ist Thomas Marek, und ich bin Stepptänzer» – immer und immer wieder wabert dieser Sprachfetzen aus dem Off durch den Bühnenraum. Sechs Tap Dancer improvisieren im kaltblauen Licht zu Jazz und skurrilen Geräuschen. Eine Leinwand im Bühnenhintergrund blendet Bilder und Kommentare zu den einzelnen Protagonisten wie zufällig in die Szenerie. Wenn sich das...
