Warum Kinder tanzen
Es soll am Münchner Gärtnerplatztheater eine Audition für «Cinderella» geben, junge Amateurtänzer erwünscht. Zehn spannungsgeweitete Augenpaare sind auf Alan Brooks gerichtet – haben die Kids aus seinem Samstagskurs eine Chance? Er lacht und wippt vergnügt auf den Ballen. «Hey, ich bin nicht Detlef Dings!», damit es noch einmal allen klar ist: in Alan Brooks’ Tanzworkshops geht’s nicht um sieben und siegen. Wer mitmachen will, darf. Wer sich nicht traut, von der Metaebene runterzuklettern und auch den dummen August zu machen, hat von der ganzen Sache gar nichts.
«Nein» – jetzt ganz großer Bruder (Alan Brooks ist 31): «Ihr kennt mich, wir sind nicht bei ‹A Chorus Line›.» Und unterstreicht das mit den ersten drei, vier Schritten aus der Musical-Choreografie, spaßeshalber. Die Vierzehn-Jährigen strahlen. Alan Brooks auch. Er ist in seine Mentorenaufgabe genauso verliebt wie seine Schützlinge in ihn. Niemand wird sich doof fühlen. Weil Brooks davon überzeugt ist, dass jeder seiner Schüler wertvoll und besonders ist und mit ein bisschen Unterstützung das auch im Tanz ausdrücken kann.
Chava ist erst zum zweiten Mal dabei. Die zweite Tanzstunde ihres Lebens. Sie schaut noch skeptisch. ...
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Rafael Bonachela,
you won the first Place Prize last year – what have you done with the £32,000?
I invested it in my own company, the Bonachela Dance Company. We had our first premiere in June. We have a manager and six dancers, but our work is only project based. I do not have revenue funding from Arts Council England.
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