Vorschau, der Weg zu tanz 3/20

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Filip Barankiewicz

Ein Pole in Prag: Seit 2017 leitet Filip Barankiewicz das Ballett des Národní Divadlo, das nicht nur das eigene Nationaltheater, sondern auch das Ständetheater, die Laterna magica und die Staatsoper bespielt – und das mit einem Repertoire und einem Ensemble, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen.

Das zu meistern, braucht es einen Profi, der über den tschechischen Tellerrand hinaussehen kann – und das ist der ehemalige Prinzipal des ­Stuttgarter Balletts  

Alan Lucien Øyen

Am Tanztheater Wuppertal brachte der Norweger «Bon voyage, Bob» heraus. Er, der Choreograf der freien Kompanie Winter Guests, war sofort in aller Munde. In Antwerpen hat er zuletzt die Oper «Rusalka» dem Ballett zugeführt. An der Pariser Oper probt er sein neuestes Werk, das bereits jetzt als ein Must-see der Saison gilt. Ein Gespräch

Clärchens Ballhaus

Ein Jahrhundert lang war Clärchens Ballhaus eine Berliner Institution. ­Geradezu legendär sein Spiegelsaal: eine Aufforderung, nicht nur zu ­schwofen, sondern sich zugleich im Gegenüber zu bespiegeln. Selbst zu DDR-Zeiten in Familienbesitz, hat das Etablissement allen Widrigkeiten getrotzt. Erst mit einem Besitzerwechsel kam das Aus – ...

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Tanz März 2020
Rubrik: Service, Seite 72
von

Weitere Beiträge
Kühle Körper

Ein rhythmisch schwellendes Vibrieren ultratiefer Frequenzen grundiert das Lachen, Plaudern, Mantelrascheln der Zuschauer, die nach und nach das Linbury Studio der Londoner Royal Opera füllen. Ein dunkles Dröhnen. So hört sich schweres Wasser an, wenn man im Schiffsbauch kauert. Als die Lichter erloschen, die Gespräche verstummt sind, rückt der Klang näher. Ins...

Bühne hinter der Bühne

Zum 350. Jubiläum hat die Pariser Oper einen bemerkenswerten Bildband herausgebracht, der zeigt, was dem Publikum sonst verborgen bleibt: die Meister hinter den Kulissen des prachtvollen Palais Garnier und der monumentalen Opéra Bastille. «L’atelier des artistes» heißt das Buch des Fotografen Heinz Peter Knes, der die enormen Werkstätten und die dort versammelten...

#1 Samir Akika, Lamacana «Pink Unicorns»

Samir Akika und ich kennen uns bereits fast 20 Jahre. Damals war er zu Gast beim Festival «Tanz Bremen» mit seinem im tanzhaus nrw entstandenen Stück «Lilja». Wie geschaffen für eine Filmversion, dachte ich und sprach den in Algerien geborenen Franzosen an, dessen Jugend in den Vororten von Paris seine künstlerische Vision geprägt hat – genau wie seine Zeit in den...