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im august/september: kritik üben_______
Irmela Kästner, Kollegin und Kritikerin, hat in Hamburg sechs Tänzerpersönlichkeiten die Frage nach ihrer Kritikfähigkeit gestellt – und damit auch die Frage nach der Kritikfähigkeit von Kritikern angestoßen.

Was eigentlich berechtigt zu Kritik? Die eigene Glaubwürdigkeit, sowohl die des Tänzers als auch die des Kritikers? Spielt nicht auch das Theater selbst eine Rolle, wenn es sich buchstäblich einen «Erwartungsraum» inszeniert? Wer erfüllt, wer befriedigt, wer bestätigt Erwartungen, ausgerechnet bei einer Kunstform, die stets für Überraschungen gut sein will? Ein Essay von Gabriele Wittmann
«The Best. The Worst. My Everything» von Irmela Kästner

im jahrbuch: große gefühle_________
Das Gefühl, berührt zu werden – ohne Abwehr, ohne Einmischung des Verstandes, gehört zu den existenziellen Erfahrungen, die der Bühnentanz beschert. Er kann zur Hingabe verführen, indem er unseren Augen schmeichelt – oder ganz andere Techniken in Anschlag bringt. Wie erzeugt das Theater Gefühle, welche Rolle spielt dabei der Körper, die Choreografie, das Sujet, die Musik – und was geschieht dabei in den Tänzern, im Publikum? Wie kann Distanz ganz unverhofft Nähe ...

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Tanz Juli 2015
Rubrik: service, Seite 80
von

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leben, lachen, tanzen

Wenn ich mir auch nicht so ganz sicher bin, was mich choreografisch mit Anna Halprin verbindet, so hat die Begegnung mit ihr und die Beschäftigung mit ihrer Arbeit mir auf
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Beispielsweise habe ich...

die lehrerin

Sie leiten die Workshops an der Tanzfabrik Berlin, auch die Sommer-Workshops. Sie öffnen dieses Programm seit einiger Zeit für Menschen mit Beeinträchtigungen. Ich habe meine Tanzausbildung in England absolviert und dort als Profitänzerin sehr bereichernde Erfahrungen mit inklusiven Workshops und Produktionen gemacht. Großbritannien ist da schon viel weiter als...