Vorschau - Impressum Dezember 2017
Marie Taglione
Sie ist die ikonische Ballerina des Romantischen Balletts – schon zu Lebzeiten eine Legende. Aber das Manuskript ihrer «Souvenirs» ging verloren. Was blieb, war eine maschinenschriftliche Kopie, einst angefertigt von ihrem Biografen, Léandre Vaillat.
Jetzt hat der Tanzforscher Bruno Ligore mit detektivischer Akribie das Original aufgespürt und in Buchform herausgegeben
Gesellschaftstanz
Kreuzfahrt, Strandferien oder einfach mal ein Wochenende raus aus der Stadt – aber wer wird sich damit begnügen, faul abzuhängen? Aktivurlaub liegt im Trend, das gilt auch fürs Tanzen. Also Blasenpflaster einpacken und schauen, welche Wunder ein zweitägiger Intensivkurs in der Sächsischen Schweiz bewerkstelligen kann
Van Opstal
Das hat es noch nie gegeben: vier herausragende Tänzerpersönlichkeiten der gleichen Generation aus einer Familie. Myrthe, Imre und Marne van Opstal (Foto: Joris-Jan Bos) zählen seit Jahren zum harten Kern des Nederlands Dans Theater, für das zwei von ihnen inzwischen auch choreografiert haben. Die Jüngste, Xanthe van Opstal, sammelt seit 2016 bei Batsheva – The Young Ensemble weitere Erfahrungen. Schließlich haben die vier noch einiges vor. Vielleicht ...
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Tanz Dezember 2017
Rubrik: Vorschau/Der direkte Weg zu Tanz, Seite 80
von Red.
Etwas blass, sehr schlank und im blauen Sweater, den er auch ein paar Stunden zuvor für einen russischen Fernsehbericht anlässlich seiner Proben am Moskauer Taganka-Theater anhatte, kommt Andrey Kaydanovskiy zum Gespräch in Wien. An der Donau ist sein Lebensmittelpunkt, weil hier die kleine Tochter und seine Frau zu Hause sind, die charismatische Rebecca Horner,...
Große Sprünge sind auch künftig eher auf der Bühne möglich. Aber dank veränderter Arbeitsbedingungen haben sich für Tänzer und Tänzerinnen immerhin die Ausgangspositionen deutlich verbessert. So erhalten ab 1. April 2018 zumindest Solisten an Staats- und Stadttheatern sowie an Landesbühnen nach dem Tarifvertrag NV Bühne eine neue Mindestgage von 2000 Euro: Das ist...
Wien ist zu nicht unerheblichen Teilen eine schöne Stadt. Ihre bedeutendsten Bauten allerdings bleiben – im Gegensatz zur tourismusfördernden Ringstraßenpracht – unsichtbar. Es handelt sich um immaterielle Wellenbrecher, die nach außen wie innen wirken und tief verankert in den meisten Wiener Köpfen sitzen. «Nur keine Wellen» (heißt: «nur kein Aufsehen, keine...
