Vermischtes 11/24
Tanzmedizin
Fuss und Knöchel
Am 9. November richtet das Assal Centre in Genf ein Tanzmedizin-Symposium aus, Thema: «The Dancer’s Foot and Ankle & beyond». Mit von der Partie: Sarah-Jane Brodbeck, Ex-Solistin in Berlin, Stockholm und Zürich.
Wie kam es zu Ihrer Teilnahme am Symposium, wo die Ärztin Elisabeth Schauer Sie befragen wird?
2019 verstauchte ich mir kurz vor einer Premiere des Staatsballett Berlin den Knöchel und erlitt einen Bänderriss.
Zum Glück nahm mich ein unter anderem auf Tänzer*innen spezialisiertes Reha-Zentrum in Gelsenkirchen auf. Binnen drei Wochen Behandlung machte ich physisch und psychisch gute Fortschritte – auch, weil ich Teil einer Gruppe von zehn Künstler*innen war, das gab mir Kraft und Unterstützung. Eine Verletzung zu überwinden, ist ein körperlicher und geistiger Prozess zugleich. Damals studierte Elisabeth Schauer gerade Medizin und kam, da sie selbst eine Ballettausbildung hat, zu Besuch ins Reha-Zentrum. Als sich mich jetzt auf die Teilnahme am Symposium ansprach, konnte ich nicht Nein sagen.
Wie sind Sie psychisch mit Ihrer Verletzung umgegangen?
Anfangs wollte ich mir meine Situation nicht eingestehen und redete mir ein, dass alles nicht so ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz November 2024
Rubrik: Praxis, Seite 64
von
Die Dorfjugend hängt im öffentlichen Raum rum. Es wird geknutscht, es wird getrunken, es wird rumgegockelt, irgendwann gibt es Stress, einer zieht ein Messer, «Ey, was willst du?», hektische Bewegungen, bedrohliche Ruhe. Hübsch, mit welch einfachen Mitteln Antoine Jully hier einen historischen Stoff in die Gegenwart holt: mit einem graffitiübersäten Mäuerchen...
«Shout Aloud», in Frankfurt als Koproduktion von Künstler*innenhaus Mousonturm und Schauspiel Frankfurt gezeigt, ist Konzert und Tanzstück in einem. Ausgangspunkt ist Dikla Doris Debütalbum «Ahava Musica» («Love Music») von 2000, in der Aufführung von der Popkünstlerin – selbst «arabischstämmige Jüdin», so die projektfördernde Kulturstiftung des Bundes – mit ihrer...
Es ist die Geschichte einer (Ost-)Deutschen, die nach Toulouse zog, um das dort ansässige Ballett zu leiten und gemeinsam mit ihrer Isetta von 1956 die «Rosa Stadt» zu verzaubern. Doch das Projekt Isetta scheiterte am bockigen Amtsschimmel. Nicht dass in der Region irgendjemand wüsste, was eine Isetta ist – BMW-Modell mit Ausstieg vorne, sehr klein und kompakt! –...
