Tarek Halaby
Selten sah man einen Künstler so intelligent, so erschreckend, so komisch und noch dazu so liebenswert scheitern. Nicht etwa, dass Tarek Halaby einen Mitleidsbonus hätte. Bei ihm ist Resignation ein künstlerisches Konzept und Stilmittel. Kein Wunder, ist sein Thema doch der israelisch-palästinensische Konflikt. Eine ganze Performance handelt davon, dass es ihm nicht gelungen ist, sein Stück hinzukriegen. Die Kunst, so das unausgesprochene kulturpolitische Fazit, hat wieder einmal versagt.
Der Sohn einer Amerikanerin und eines nach Jordanien geflüchteten Palästinensers, geboren 1981 in Saudi-Arabien, hinterfragt die Kunst wie die Politik. Das eine hat ihn Anne Teresa de Keersmaeker bei P.A.R.T.S. in Brüssel gelehrt, das andere das Leben. Nie hat sein Vater mit ihm über den Nahost-Konflikt gesprochen. Also fuhr Tarek Halaby selbst in die Lager, um etwas über sein Volk zu erfahren. Was er erlebt hat, ging ihm so nahe, dass er sich auf der Bühne mit einem Schutzschild aus Humor umgibt. Der junge Tänzer macht den Komiker, den netten Jungen von nebenan. Er hat die Begabung, das Publikum zu fesseln, zu manipulieren, bis er es so weit hat, dass er ihm mit knallharter Politik den Atem rauben ...
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To my mind, Narciso Medina is one of the most important choreographers working today. Based in Havana, trained in the unique genre of técnica cubana, Medina has gone on to incorporate everything from tanztheater to butoh into his unusual body of work. Medina has a theater in Centro Havana which he rebuilt with his own company – a group of excellent dancers which...
Das Ballett sei überwiegend schlecht gemanagt, sagt er und versucht im Großen, was Christoph Winkler mit seinen Berlin GoGos im Kleinen angeht: den Tänzern mehr Aufmerksamkeit und breitere Einsatzmöglichkeiten zu verschaffen. Seaquist, in den USA geboren, in Chile aufgewachsen und dort zum Tänzer ausgebildet, fand über Umwege zu seiner Bestimmung, für die der...
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